Sommer auf der Alm

Shownotes

Zu dieser Podcastfolge geht es hinauf auf die Alm – genauer gesagt auf knapp 1.500 Meter, auf die Dümlerhütte am nordöstlichen Fuße des Warschenecks in OÖ.

Wir sprechen über den Sommer am Berg, über Tourismus, Wirtschaftlichkeit und über Einsamkeit, aber auch über jene stillen Momente, in denen der Berg mehr ist als nur Arbeitsplatz oder Ausflugsziel. Mein Gast ist "Harry" Höll, Hüttenwirt auf der Dümlerhütte.

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00:00:07: Heute geht es hinauf auf die Alm.

00:00:09: Genauer gesagt, auf knapp eine Tausend Fünfhundert Meter auf die Dümmerhütte am nordöstlichsten Fuß des Waschenecks in Oberösterreich.

00:00:19: Wir sprechen über den Sommer im Berg, über Tourismus, Wirtschaftlichkeit und Übereinsamkeit aber auch über jene stille Momente, in denen der Berg mehr ist als nur Arbeitsplatz oder Ausflugsziel.

00:00:39: Ein Podcast der katholischen Männerbewegung zu Themen, die Männer ansprechen.

00:00:52: Willkommen beim Podcast der KNB!

00:00:55: Mein Name ist Klaus-Mastalier.

00:00:57: Ich bin heute zu Gast bei Harry Höll hüttenwirt auf der Dümmerhütte.

00:01:02: Lieber Harry, es ist schön dass du da bist.

00:01:05: Herzlich willkommen Bei uns in Russleiten auf der Dümmlerhütke.

00:01:10: freut mich das wir so einen Besuch hierher oben

00:01:13: haben auf der Stoffe ein Album herauf kommt.

00:01:19: Was ist für dich der erste Moment, an dem man spürt jetzt bin ich wirklich auf den Album angekommen?

00:01:25: Wir haben da einen gewissen Knackpunkt als speziell der Formen wo wir die Waldschneise hat, wo man zwischen den Lärchen durchschaut und auf einmal leuchtet die relativ neue herunter getafelte Dümmerhütte zu dir her Gerade am Morgen, das Sonn scheint von Osten einer des schönen Farben.

00:01:49: Dann warst du.

00:01:50: es ist nicht mehr weit.

00:01:51: Jetzt sind wir gleich da!

00:01:53: Was suchen die Menschen heute an Berg?

00:01:56: Aussicht, Erholung, gutes Essen, Abenteuer oder vielleicht was ganz anderes?

00:02:01: Ich glaube so fast alles, was du schon aufgezählt hast.

00:02:05: Mittlerweile ist man kein... Wenn mir Frau gesagt hat der Bergsteiger, wo man alles ein bisschen gemacht hat Heutzutage ist alles spezialisiert und da gibt es ja ganz viele Spitzensportler dabei.

00:02:20: Die wollen dann einfach nur gerne in die Berge, die gehen bis zur Dümmerhütte, sitzen sie auf unserer schönen Sonne an der Rasse, kaufen sich was Gutes genießen dem Moment.

00:02:30: Die anderen gehen weiter, die wo in einer Gipfel-Erlebnis haben gerade speziell unser Hausberg die rote Wand, wenn du am Gipfel stehst Da glaubst du, du stehst irgendwo in die Dolomiten.

00:02:43: Die großen Wände überall sehr eindrucksvoll.

00:02:46: Dann haben wir aber auch die Trainierer.

00:02:49: denen geht es jetzt weniger um die Landschaft.

00:02:52: Die schauen mehr auf die Uhr.

00:02:54: Die haben lauter super leichte Sachen an Tourschurch da wo selbst bei einem Sportschurch jeder Gramm abgemessen wird.

00:03:01: dann haben wir natürlich auch die Leute die was über Nacht hier bleiben mit Familien und Kindern wo man ganz viel hat Und was das auch sehr oft gibt, darum Firmenausflüge, die übernach bleiben.

00:03:17: Geburtstagfeiern, wo wir uns mittlerweile sehr stark distanzieren.

00:03:23: Das sind die Gruppen, die was Saufabende veranstalten wollen.

00:03:26: Das will man eigentlich nicht mehr haben mit den Kindern.

00:03:29: Das passt hinten und vorne immer.

00:03:31: Und es muss auf die Nacht da ruhig werden weil während des Tages können wir dementsprechend dran.

00:03:37: Die gingen sagen wir ja nicht mehr.

00:03:39: Kurse haben wir zum Beispiel auch erhoben.

00:03:42: Wie würdest du die Timlerhütte beschreiben, einer Menschen der noch nie auf der Timler-Hütte war?

00:03:48: Mit einem Satz vielleicht?

00:03:49: Mit einem Satz!

00:03:51: Es ist eine relativ leicht zu erreichende Hütte speziell von der Wurzel über den Halssattel.

00:03:59: Das sind nur vielleicht drei hundert Tümmen mit dem Aufstieg Von den sechs Zugangswegen, der weiteste dauert ungefähr vier Stunden vom Vorderstoder.

00:04:10: Dann haben wir zweieinhalb Stunden von Rosleiten und zwei Stunden von Kleinkassee wo sie sich ja super bei warmen oder heißen Temperaturen noch mit einem Badeabschluss oder mit einen Besuch im Hochseilgarten verbinden lässt.

00:04:26: ein sehr gutes Gasthaus ist da unten auch noch mit wirklich gutem Gericht nun in einen traumhaften Gasgarten Ein Campingplatz, wo ganz viele Camper am Abend noch was gar nicht glaubst, dass nur wer aufverkommt.

00:04:41: Die wollen eigentlich nur rundherum und sagen oh das ist uns zu wenig.

00:04:44: jetzt gehen wir da noch schnell auf.

00:04:45: Auf einmal kommen die daher was du eigentlich glaubst der Tag ist erledigt aber die besuchen uns noch sehr oft.

00:04:51: es freut uns auch.

00:04:53: Was werden deine persönliche Motivation fütten wird beim Alpenverein zu werden?

00:05:00: Persönlichem Motivations ich glaube bin da ein bisschen eingewachsen.

00:05:03: Ich habe als Kind Jugendlicher sehr oft auf Hütten mitgearbeitet und später dann habe ich einen Lehrberuf gemacht.

00:05:15: Bin gelernter Spengler, Dachdecker und hab immer gewusst irgendwann möchte man hüttnet werden.

00:05:24: Durch einem Freund.

00:05:25: das war nicht meine Idee.

00:05:27: durch meinen Freund ist mir die PR-Zürer Ausbildung noch dazwischen gekommen.

00:05:32: Er ist damals bei der Aufnahmsprüfung nicht durchgekommen.

00:05:34: Ich schaue, jetzt bin ich da gestanden allein eigentlich war er auf Üzion für das und habe gewusst wenn wir das bergführendes Herumflöngen in den ganzen Welt und nur fünfzigtausend Autokilometer im Jahr dazu zu fahren obwohl das Auto immer die ganze Woche gestanden ist, habe ich gewusst Wenn man das reicht dann muss er hinten her.

00:05:56: und auch durch das dass ich in obersteichischen Ausbildungsthemen der Bergrettung gewesen bin.

00:06:03: Das haben wir jedes Jahr am Brillschutzaus gewesen und das ist die Hüttenwesen, die ich absolut eingebildet habe.

00:06:12: Da hab ich mich damals beworben und wie es dazu vorhanden wollte, habe sie dann bekommen.

00:06:18: Und gab's einen bestimmten Moment in dem du gespürt hast dieses genaue Blatt?

00:06:24: Das ist genau mein Platz.

00:06:26: Mein Platz war damals das Brillschutzhaus, weil ich bin eher aus dem Alpenismus.

00:06:32: Das ist ja eher Wanderhütte.

00:06:33: Da drüben die großen Wände.

00:06:35: Ich habe da ganz viele Kletterrouten saniert und Ausbildungsgelände gemacht.

00:06:41: Und dann bin ich Vater geworden.

00:06:45: Und das Brill-Schutzhaus ist absolut nicht kinderdauglich, gell?

00:06:49: Wenn ich alleine oder in den Bereich, wo der Kläranlage ist... Das ist so ziemlich alles zu Hause, was so kreucht und fleucht.

00:06:56: Und keine Haxel hat.

00:06:58: Es gibt es da rum überhaupt nicht.

00:07:01: Wir haben dann eine kindertagliche Hütte gesucht.

00:07:05: Mein Vorgänger Wolfgang Bebekow gewechselt auf die Zellehütte.

00:07:09: Dann ist sie frei geworden.

00:07:11: Dann habe ich mich beworben für die Tümmlerhütten ... Ja?

00:07:18: Ich hab's auch gesagt!

00:07:19: Was muss man als Mensch mitbringen?

00:07:22: Damit man als Hüttendirt nicht nur funktioniert, sondern wirklich gerne oben lebt und arbeitet.

00:07:28: Schau das ist genau eine Kombi die sehr selten ist.

00:07:32: Idealerweise ist es immer am besten, wenn du an der Bauamper bist wo du als Kind schon aus fünf Radeln erst zusammengeschrafen hast ein bisschen Mobetschrafen, ein bisschen Strom, Wasser... Du brauchst nicht über Eure Profis, gell?

00:07:49: Und die Bauernburen haben halt von Klang auf, vom Vater immer schon das geschulte Wissen.

00:07:56: Weil im Bahnhof muss alles gehen.

00:07:59: Kein Baum macht sich die Heizung selber aber herrechnen kann er's sehr wohl.

00:08:03: und so musst du auch als Hüttenwirt arbeiten weil wennst du glaubst dass da Techniker kommt, dann kommt keiner.

00:08:10: Das musst du dir selber machen können.

00:08:12: Und gab es auch Phasen in denen du gezweifelt hast ob dieser Weg der richtige ist?

00:08:18: Wie in jedem Job!

00:08:19: Jeder Tag ist nicht gleich.

00:08:21: Manchmal war es ein richtiger Sowon, der Personal ausfällt, wenn du das alles einarbeiten musst und die Zeit wo du einen richtigen Röhrenblick kriegst.

00:08:31: Das ist was seit Bernhardt nennen.

00:08:35: So wie bei Bernhardts werde ich nie kreieren.

00:08:37: Das gibt es in meinen Leben nicht, weil da hast du den Wurstsamen zu wickeln durch.

00:08:41: Freilich gibt's das, braucht man gar nicht drehen.

00:08:44: aber in unseren Job hat man das öfters.

00:08:48: Zu wenig Schlaf zu viel, zu lange, zu schwer gehoben.

00:08:56: Solche Sachen oder was weh tut ... Der Tag ist nicht nach acht Stunden vorbei.

00:09:03: Und viele Menschen stellen sich das Leben auf der Hütte sehr romantisch vor?

00:09:08: Wieviel Einsamkeit steckt tatsächlich im Hüttenleben?

00:09:12: Einsamheit!

00:09:13: Die Dömmler-Hütte ist schon von Österreich eine der stärker frequentierten Hütten, die Einsamkeit bedeutet genauer nachputzen.

00:09:21: Das war als Knädeltran vorgekochen weil man an die Gäste kommen brauchst du nicht zum Kochen anfangen da muss alles fertig sein und bis das alle tief gedrucht wird der Bombefuß auch mit Knödeln oder Studel da weiß es wieder schön.

00:09:34: also so lange Schlechtwetterphasen gibt's nicht.

00:09:38: Einsamheit ist ja so eine Sache bei der Dömmlerhütte.

00:09:41: geschaut aus dem Fenster denkst er heikommt sicher keiner Schlechtswetter gibt es nicht, dass ein paar vorbeikommen.

00:09:51: Waren wir die Stille am Berg für dich zur Kraftquelle und waren vielleicht auch zur Herausforderung?

00:09:58: Der absoluter Traum ist der Sonntagabend, weil man ganz, ganz selten ist.

00:10:07: Weil wir keine Nichtigungsgäste haben.

00:10:09: Du sitzt draußen Gerade wie hier, jetzt haben wir gerade die längsten Tage, die kürzeste Nächte.

00:10:16: Die Sonnenuntergänge sind ein Traum und dann sitzt du draußen und dringst vielleicht noch einen Feierabendbier und auf den Schaustern dein Sonnenuntergang zu.

00:10:26: Und der ist jedes Mal anders, gell?

00:10:29: Da gibt es nie zweimal und das wird nie fahrt!

00:10:32: Und die stille, die Ruhe, dazu kann ich sagen, das ist eine eigene Ort für Meditation.

00:10:41: Wie gelingt es dir, Gastfreundschaft zu leben wenn an schönen Sommertagen sehr viele Menschen gleichzeitig etwas brauchen?

00:10:49: Naja das ist mein Gleichzeitig etwas brauchen.

00:10:52: Das ist das eine, das geht ganz ganz leicht.

00:10:54: Da brauchst du's nur gerne machen.

00:10:57: Man ist auch relativ stressresistent.

00:11:00: aber was in unserer Gesellschaft leider gut ist zurzeit ein bisschen ein großes Thema ist und ich nehme davon Ganz voran, die Corona-Zeit an.

00:11:10: Da hat sich bei uns ganz viel getan.

00:11:13: Die Leute werden zunehmend unzufriedener, obwohl es eh schon das Beste haben, was da her oben möglich ist.

00:11:20: Ich rede ja von deinem besten Zimmer mit dem kürzesten Weg zum Waschraum und zum Klo.

00:11:27: Und dann sind's noch unzufreden.

00:11:29: Manchmal muss man wirklich am Tisch schauen und sagen, wir haben ihn nicht zu bitten.

00:11:33: Dann musst du in den Hotel gehen!

00:11:34: Das ist mir der falsche

00:11:34: Platz.".

00:11:37: Was bedeutet das für die Besatzung einer Hütte, wenn es längere Schlechtwetterperioden gibt?

00:11:44: Wie wirkt sich das auf die Stimmung aus?

00:11:46: Auf der Stimmung.

00:11:47: Das Erste ist einmal alles was du nicht brauchst.

00:11:51: Tschüss und ab nach Hause!

00:11:53: Da hat's etwas anderes.

00:11:54: Geht's mal oben ins Store.

00:11:56: Die haben ja sowieso ein Dienstradl ... Die sind ja nicht immer da.

00:12:00: Die sind noch nicht so lange da wie ich.

00:12:02: Obwohl ich wieder dazwischen.

00:12:04: Bank, Steuerberater, Einkaufen, Müll.

00:12:07: Du musst ja trotzdem immer wieder ein bisschen

00:12:09: laue.".

00:12:10: Und die fahren auch eher den Dienstrat nach Hause und uns frei haben.

00:12:16: Wenn's länger schlecht ist, dann bleibt es halt länger zuhause.

00:12:21: Braucht man nicht alle da herum sein?

00:12:23: Wann beginnt für dich die Saison wirklich?

00:12:26: Waren die Saisons wirklich beginnen?

00:12:28: Ist das ganze Jahr übergeöffnet?

00:12:30: Ja

00:12:32: also die Hauptsaison des Sommer-Saisons Zwar mit Abstand ist erster Mai bis zum zwanzigste Oktober.

00:12:38: Seit dem Sonntag ist er mal der siebenzwanzigeste, natürlich wird er mitgemacht.

00:12:43: Ich bin sowieso das öfteren herum und mit dem Stammpersonal gehen wir dann zwei Tage früher rauf vorkochen.

00:12:52: Zum Großartig durchputzen ist da eh nicht, weil wir sind mit der Nachbereitung eigentlich nur zweieinhalb Wochen nicht herum.

00:13:03: In Herbst ist das schon ein bisschen anders, weil da muss man sich das ganze Wasser anlassen und so weiter Wasser bei sein putzen.

00:13:09: Und Winterfest machen, weil in Herbst kann es schon mal richtig kalt werden und wenn es einer gefällt, ist alles kaputt.

00:13:15: Da muss ich das öftern vorher aufsage, aber trotzdem reicht's, wenn wir zwei Tage voran aufsperren.

00:13:23: Das ist dann der dreißigste Dezember immer für ein Silvester.

00:13:28: Der letzte Tag ist der letzte Sonntag im März immer.

00:13:31: Da sperren wir zu!

00:13:33: Da brauchst du natürlich dann noch ein, zwei, drei Tage bis das sauber putzt ist.

00:13:40: Du hast das erst kurz angeschnitten, also merkst du dass sich die Erwartung der Gäste in den letzten Jahren verändert hat?

00:13:48: Natürlich merke ich das!

00:13:50: Wie es zerst angeschnitten hat, der Mensch hat sich ein bisschen verändert.

00:13:55: Ich sag klipp und lau, unsere Gesellschaft ist egoistischer geworden.

00:14:02: Da dürfen jetzt aber nicht nur in Kunden hernehmen, sondern auch wir.

00:14:07: Wir haben uns glaube ich da als Hüttenwirte und Sektionen eine Zeit lang zu weit aus den Fenster gelernt weil jeder wollte der Beste sein.

00:14:17: Des dazu, des dazu, das dazu.

00:14:19: Obwohl es da ja drei verschiedene Hüttenkategorien gibt Und Hüttenkategorie eins Einfache Berghütte.

00:14:28: auch dach heißt einfacher Hausmannskost darf für einen Auskurs auskochen und das endet einfach mit einem Schweinebraten.

00:14:37: Nur, dass kann man so herrichten oder so herrechten.

00:14:40: also auf die Hütten soll es vor hause mal selbstverständlich sein, dass gar Kominienfug gibt sondern nur ehrliche kochte Kost.

00:14:48: Noch viel Box darf man schon haben.

00:14:50: Manchmal überfallt Kind und dir das Zeig ausgeht keine Frage.

00:14:55: Aber man kann das jetzt einfach auf ein Teller hinhauen und da hast du einen Schweinspotten, der schmeckt genauso gut.

00:15:00: Aber wenn es schön her ist, ist das Auge mit.

00:15:04: Und hier ist natürlich schon ... Jetzt bin ich neu zu einer Hütte, aber da ist ein massiver Aufwärtstrengt.

00:15:12: Gab es Begegnungen mit Gästen die dir besonders in Erinnerung geblieben sind?

00:15:17: Oh, das sind einige!

00:15:19: Die meisten sind dann zu Stammgästen geworden Manche, das war negativ und das distanzieren wir uns auch davon so selfgeladen weil man das nicht mehr wollen.

00:15:33: Aber die meisten sind Freunde und Stammgäste geworden und das sind sehr viele.

00:15:39: Viele sehen die schöne Lage den Ausblick um die Gemütlichkeit.

00:15:44: aber wie wirtschaftlich herausfordernd ist der Betrieb einer Berghütte tatsächlich?

00:15:51: Da ist ein haushocher Unterschied gegenüber dem Tal.

00:15:55: Alleine die Anlieferung, das kostet mal nur dass du die Sachen aufverbringst, Materialbrauch, Hubschrauber, Vorstraßenbenutzungen.

00:16:06: Da herum haben wir keinen Stromnetz, wir sind autark.

00:16:10: Also da geht es auch schon von der Wasserversorgung.

00:16:14: Da sind viele Filter drinnen.

00:16:17: Wir haben nur aufbereitetes Dachwasser, totes Gebirge.

00:16:20: Das ist ein Kassgebirger, das Wasser hinter uns in den Inneren des Berges.

00:16:24: Jetzt haben wir nur das ganze Dachwasser von den ganzen Tachflächen, die wir zusammen gesammelt haben.

00:16:30: Geht da mal in der Tocherin mit einem Laufhänge, je näher es zum Wasserbassee kommt werden sieben immer feiner und dann hast du fünf Mühefütter, das ist ja gar nichts, das wird kopiert zitteln und dann nur einen Einmühefutter geht gar nix durch bis hin zur UV Bestrahlung also Und so was.

00:16:49: ja, das ist fast ein bisschen zu rein.

00:16:56: Welche Kosten oder Aufwände unterschätzen die Gäste am meisten?

00:17:01: Kosten und Aufwänden, das liefern wir mal.

00:17:04: Man sagt da bei Hubschauer, es ist sehr teuer, das geben die mir drauf an wie weit du das fliegen musst und auf dem Preis, dass du aushandelst.

00:17:13: Die Materialbahn macht das um... nix günstiger als wie das Fliegen.

00:17:18: Das ist nämlich eine E-Meinung, vielleicht nur Ansel aber nicht wirklich weil du Vorstraßen benutzen und so weiter auch alles bezahlen musst.

00:17:29: Ich zum Beispiel bezahle unten tausend Euro und oben tausende Euro nur weil die Seilbahn oben drüber fährt.

00:17:45: Und es war eh nur ich, weil ich das Personal könnte fahren.

00:17:49: Aber mit einem Zerbinen zum Beispiel oder einen Bonto... Die fährt halt bis zur Durchstattung.

00:17:54: weiter geht's nicht.

00:17:55: Du kannst nicht aufverfahren.

00:17:56: Da brauchst du ein Geländeauto die ganzen Handgriffe und so weiter.

00:18:00: wie oft dass du das hast?

00:18:02: dann muss ich noch eine kleine Wartung bezahlen von der Materialbande ein Sprudel die zwei Leute was bedienen und dann schaut man schon ob das Flören nicht günstiger kommt.

00:18:14: Allerdings haben wir immer frisches Gemüse, weil die Seilbahn fährt wenn ich will und sie verträgt auch relativ viel Wind.

00:18:22: Und der Hubschrauber braucht Sicht und Zeit muss dann Anflug zahlen.

00:18:29: Das bedarf nochmal im Vergleich aber so richtig weit auseinander sind die Kosten nicht.

00:18:36: Wo liegt für dich die Grenze zwischen notwendigem Komfort und dem ursprünglichen Charakter einer Berghütte?

00:18:45: Notwendiger Komformer.

00:18:47: Die ursprünglichen Hütten, wir sitzen gerade in einer, das ist da die Urhüter zum Beispiel größer Wartetümlerhütte nicht.

00:18:55: Das war von einem gewissen Max Dömbler, das war ein leer auswindig Gasten.

00:19:00: Ochtzeinvierundneinzig erbaut worden der hatte Gelder, die Mittel und Leute aufgetrieben und es war nur das da.

00:19:07: Da haben sie geschlafen, kocht alles herinnen.

00:19:10: Und jetzt stehen zwei große Tischereien.

00:19:15: Das ist dann übererweitert worden, dass ein Beamer aus dem Plafon rausfährt.

00:19:19: Dass man elektrische Türen hat!

00:19:22: Es hat alles erkannt und es muss eine Ursprünglichkeit haben.

00:19:25: Ich bin zum Beispiel dagegen, dass man so moderne Cyberstationen oder Taustationen in die Berge stürzt.

00:19:33: Lärchenschallung, das da ist?

00:19:35: Oder Lärchensturzschallung?

00:19:36: Das hat ja auch Tradition, das hat auch Kultur.

00:19:40: Das sind wir, was wir verkörpert werden.

00:19:43: Ich würde sowas nie gelten lassen, dass man so ein modernes Luxushaus mit den riesengroßen Auslangscheiben da irgendwo in die Berg herrschtült.

00:19:58: Also ich ersütte mir zwar der erste, der was weg ist.

00:20:01: Da will nicht daheim sein!

00:20:03: Gibt es für dich Momente am Berg, die du als spirituell oder besonders tiefgehend erlebst?

00:20:10: Spirituell... tief gehen, lass da mal das Wort wandern.

00:20:18: Das hast du sicher selbst schon öfters erlebt.

00:20:21: Du gehst jetzt auf fünf Minuten dahin und dann reflektierst in dein Kopf einmal zurück.

00:20:26: Du kannst es nicht mehr sagen.

00:20:28: Wenn ich da jetzt über viele Wurzeln drüber g'schinge habe ich da größere kleinere Schritte machen müssen.

00:20:34: Und weißt wieso?

00:20:36: Je monotoner und je einfacher das ist Derzeit nicht ist es über einen langen Kretscher gehen, wo jeder Schritt immer gleich ist.

00:20:45: Über drei oder vier Stunden.

00:20:47: Du fährst in so eine Medizin reinigen.

00:20:49: Du räumst dein Hirn zusammen durch das, dass du blockst und brauchst die Aggressionen noch.

00:20:54: Und gerade wenn du das machst, musst du dir immer so gehen, weil man immer die besten Ideen kauft.

00:21:00: Du räumst deinen Kopf zusammen und du kommst dann oben an.

00:21:04: Dann war das vielleicht kaum aber nur am Anfang.

00:21:06: Aber da bist du glücklich müde!

00:21:09: Nicht am Zahnfleisch, nicht hier, nicht sechsamfertig.

00:21:12: Sondern glücklich

00:21:13: müde.".

00:21:14: Das heißt die Menschen spüren da auf der Hütte die stärkste Dankbarkeit?

00:21:20: Auf jeden Fall!

00:21:21: Und das kann man jetzt hintrauen wie man mag und auch sagen wir mal mag... Die Leute, ganz egal wo sie her sind, ob es in Russland, Amerika, Tschechien, Österreicher, Deutschland, Schweiz ist total egal Werken verbindet.

00:21:35: und alle Leute, die was also eineinhalb Stunden von da auf fahren oder umgegangen sind.

00:21:41: Das sind andere Leute und das ist verbindet.

00:21:43: Die sind ausgeglichener und mit denen gibt es einfach viel weniger Probleme.

00:21:48: Wenn man's mit den Vierten in da rätst... ...die haben ja schon ganz andere Geschichtenauflager.

00:21:54: Wir haben eher das Problem dass wir nicht so Situationen gar nicht ungekennen weil wir es so sollten haben.

00:22:01: wenn das im ganzen Sommer ist Ich verkaufe ihn ein Hundertsechstens Tag ab der Sommerseise und eine Hundertdreißtausend, hätte ich jetzt mal gesagt.

00:22:09: Dreißdausend Essen!

00:22:12: Jetzt kannst du dir vorstellen wie viele Leute das sind.

00:22:15: Und wenn es da fünfmal aneckt ist das alles, gell?

00:22:19: Das haben andere einen Tag.

00:22:22: Ist der Berg für dich eher Arbeitsplatz zu Hause, Kraftort oder alles so gleich?

00:22:28: Ja dann einmal lieber, das ist alles zugleich weil das ist definitiv so... Ich könnte nie in Teil unten ein Gast ausführen.

00:22:36: Das bin ich nicht, da ist es mal so, es ist ein bisschen Zache im Winter und es ist schwerer zum liefern und du musst dafür selber abhören.

00:22:43: aber das bin halt ich.

00:22:46: Der andere sagt das umgekehrt, das tun wir doch nicht an der Umfang, vor allem im Winter.

00:22:50: was mit den zumindest früher viel Schnee vielleicht grün mehr wie dem Besseres.

00:22:55: Hast du das Gefühl dass Menschen am Berg offener werden für Gespräche?

00:23:00: Für sich selbst oder für das Wesentliche im Leben?

00:23:04: Das waren sie immer.

00:23:05: Deswegen haben wir so viele Stammgäste und so weiter, weil es doch sehr viel ins Gespräch kommt.

00:23:13: Speziell wann nicht zu viel los ist?

00:23:15: Warum viel los muss die arbeiten?

00:23:18: Werke ist ein Thema!

00:23:21: Da sind wir eine Familie.

00:23:23: Egal wo der herkommt...

00:23:25: Die Dümmerhütte.

00:23:26: gehörer zum Umfeld des Alpenvereins.

00:23:29: Was bedeutet diese Verantwortung für dich als Hüttenwirt?

00:23:34: Das ist eine von den ersten Sachen, was im Bachtvertrag entsteht.

00:23:38: Auch wenn sie den Alpenverein gehört, behandelt sich so die Hütte als ob sie deine wäre und das mache ich auch.

00:23:47: Und wann etwas neu zu machen ist zum Sanieren oder neue Idee ist, da gibt es einen gewissen Hütenwart.

00:23:53: Das ist der Schubauer Beppe.

00:23:55: Der weltbeste Hüttenwart ever!

00:23:59: Da redet man sich zusammen in Herbst

00:24:00: z.B.,

00:24:01: auf einmal Listen, was sie so ist zu machen.

00:24:03: Dann schaut mal wie viel Geld es zur Verfügung.

00:24:05: Was ist möglich?

00:24:06: Was nicht?

00:24:07: Was müssen wir ein bisschen zurück schieben?

00:24:09: und dann setzen wir Prioritäten und das wird dann saniert oder eventuell auch wieder vorne die Terrasse neu gemacht.

00:24:17: Was können Familien- und junge Menschen auf einer Hütte lernen, was Sie unten im Alltag vielleicht nicht lernen?

00:24:24: Die wesentlichen Dinge!

00:24:27: Das Wichtigste ist einmal weg vom Internet.

00:24:32: Solange ich Hüttenwirt bin, wird es hier kein öffentliches W lang geben.

00:24:38: Die Leute sollen miteinander reden und spielen.

00:24:41: Sie sollen ein Buch lesen, musizieren und eine Gaudi haben – das ist Berg!

00:24:46: Auf einer Berghütte hat auch kein Cominien-Food so gut's geht und schon gar kaum Fastfood was verloren.

00:24:54: Es gibt auch hier aus dem Fritt der Nix.

00:24:57: Das ist auch keine Kostamberg weil speziell Belgia, Holländer und die Gäste aus dem Norden von Deutschland kommen da her und sagen du meine Kinder, die essen aber nur chicken nuggets mit Bombeis.

00:25:11: Dann müssen sie es lernen!

00:25:12: Back to the roots Hausmannskost, ehrliche Kost und nicht irgendwas was deine Kinder krank und dick macht.

00:25:21: Wie wird sich das Hüttenleben generell in den nächsten Jahren verändern?

00:25:26: Was glaubst Du?

00:25:28: Das Hüttenleben, ich glaube so ist jetzt ein riesengroßes Thema für die Alpinenfereine.

00:25:35: Nicht nur für den Alpenverein.

00:25:37: Die meisten Hütte sind so um nineteenhundert plus minus gebaut worden und die kommen jetzt alle nach der Reihe.

00:25:44: Und das kostet sehr viel Geld.

00:25:46: Also kleiner Währung meistens oder?

00:25:48: Ja

00:25:48: da fällt es sehr oft auch unter Neubau weil einfach die Anmausung des zum Beispiel wenn sie am Buch stehen was Wiesen ist von unten aufgefressen haben.

00:26:00: Jetzt die Reichensteinhütte, das muss alles mit einem Hubschrauber gemacht werden und aufgeflogen werden.

00:26:05: Das geht natürlich dann schon massiv ins Gelder auch.

00:26:09: Du kannst sicher sagen vom Bau gegenüber im Tal den dreifachen Kosten.

00:26:14: Und so viele auf einmal kann man nur vorstellen dass es in Rahmenvedalpinenvereine sprengt weil vom Bund Das, was ich weiß, wird der Geld her und so Schritt für Schritt immer weiter zugetreten.

00:26:27: Und das ist zwar wohl ein Thema!

00:26:30: Was müsste passieren damit Berghütten auch in Zukunft Orte der Begegnung und der Erholung bleiben?

00:26:37: Was müsste da passieren?

00:26:39: Erstens einmal liegt ganz viele an den Wirtsleuten.

00:26:45: Mir kommt vor... In den letzten Jahren hat sich das ganz viel vermehrt dass so Aussteigertypen, die was die Hütte nur ein oder zwei Jahre machen, das übernehmen.

00:26:58: Die glauben ja dann, sie verkaufen da am Tag einen Kisten Bier, fünf Speckbrote und waren.

00:27:03: keiner da ist, gehe ich selber in die Berge.

00:27:06: Das ist das Hüttenwirt der Leben nicht!

00:27:09: Weil wenn keiner da is', musst du die Sachen machen... ...die was bei Betrieb nicht machen kannst.

00:27:15: Da geht's an vom Cybertrasten ausschneiden, Ölwechseln beim Diesel Das, was kaputt worden ist, alles herrichten.

00:27:24: Da geht es auch teilweise so weit hin, dass der neue Dachflächenfenster oder erst wieder da drin ist das Fenster ausgefallen.

00:27:34: Kein Mensch weiß wieso?

00:27:35: Dann muss er das wieder reinmachen, Service-Sachen machen und das ist, wenn man uns ehrlich sagt, eine Sissifussarbeit, die hört nie auf.

00:27:45: Man muss das nicht mehr

00:27:46: selbstbewusst sein!

00:27:49: Da kannst du vielleicht den Bauernhütten nehmen, aus dem Baupf die Fische schaust und ich und da die eigenen Produkte, was der Bauer gemacht hat.

00:27:57: Speckbrote oder so.

00:27:59: Aber das hier ist einer der frequentiertesten Hütten Oberösterreichs.

00:28:04: Und es ist ganz weit weg von denen du Stoff geben.

00:28:09: Nicht aber vom Gas geht nicht!

00:28:11: Sehr spannende Antworten.

00:28:13: zum Schluss noch zwei Fragen.

00:28:15: Wenn du nach einem langen Arbeitstag vor der Hütte stehst Wofür sagst du innerlich danke?

00:28:23: Da geht's einmal los.

00:28:25: Danke, dass ich damals das Glück gehabt habe meine Brüder zu haben die was mich zum Bergstein gebracht haben durch die sie dann ein Bergführer waren binnen und durch die Bergführerei dann zum Brillschutzhaus dieses hier rüber zur Dümmerhütte gekommen bin.

00:28:48: Also was ist fix, wenn ich noch mal die Qual der Wahl hätte in Leben?

00:28:54: Würde es auch wieder so sagen... Weil was ich ja alles erlebt habe mit meinen ahnener Fünfzehn Jahren das muss zuerst einmal alles unter Ahn doch und fach drunter verstauen können.

00:29:10: Was sollen die Menschen von der Dümmlerhütten mitnehmen außer schöne Fotos um einem guten Essen

00:29:16: Die Erinnerung uns vielleicht nicht vergessen.

00:29:20: Wieder mal vorbeischauen, ein paar Freunde mitnehmen damit wir die schöne Zeit was sehhoffentlich darum verbracht haben wiederholen können.

00:29:29: und sie können ihre Kinder dann weiter sagen und ihre Freunde Und ein Wiedersäben ist immer was Schönes.

00:29:35: Lieber Harry vielen Dank für diese Einblicke in dein Leben und deine Arbeit.

00:29:41: Danke

00:29:41: Bitte Klaus bis zum nächsten Mal!

00:29:46: ist eben nicht nur Aussicht und Käseschmann, sondern auch Arbeit, Begegnung, stille und manchmal ein sehr tiefer Blick auf das Wesentliche.

00:29:56: Ich sage danke fürs Zuhören!

00:29:59: Bleiben Sie gesund bis zur nächsten Episode.

00:30:02: Ihr Klaus Mastallier.

00:30:10: Danke fürs zuhören.

00:30:12: Bis zur nächsten Folge Was Mann

00:30:14: bewegt

00:30:14: Euer KNB Podcast Team.

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