FRIEDE - UND DANN?

Shownotes

Diese Podcastfolge stammt aus der Sommerakademie der Katholischen Männerbewegung Österreich in Pyhra – in der Nähe von St. Pölten. Gesprächspartner ist MMag. Hermann Glettler – Diözesanbischof von Innsbruck und gleichzeitig zuständiger Referatsbischof für die Katholische Aktion, zu der die Katholische Männerbewegung gehört.

Für uns als Katholische Männerbewegung ist das ein starker Auftrag: Frieden nicht nur zu wünschen, sondern ihn im eigenen Umfeld einzuüben — in der Familie, in der Arbeit, in der Pfarre, in der Gesellschaft.

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00:00:05: Was Mann bewegt, ein Podcast der katholischen Männerbewegung zu Themen die Männer ansprechen.

00:00:21: Friede und dann!

00:00:22: Willkommen bei einer neuen Folge unserer Podcastreihe was man bewegt.

00:00:27: Mein Name ist Reinhard Kasper und ich bin Organisationsreferent der kartholischen Männerbewegungen in Oberösterreich.

00:00:35: Heute befinde ich mich bei der Sommerakademie der katholischen Männerbewegung Österreichs in Pyrrha, in der Nähe von St.Belten und mein Gesprächspartner ist Hermann Glettler, die Özisambischof von Innsbruck und gleichzeitig zuständiger Referatsbischof für die katholische Aktion zu der auch die kATHOLISCHE MENNERBEWEGUNG gehört.

00:00:55: Danke Herr Bischoff, dass Sie sich Zeit genommen haben!

00:00:57: Herzlich willkommen!

00:00:58: Danke!

00:00:59: Danke für die Einladung!

00:01:03: wenn Sie die heutige Welt anschauen.

00:01:05: Ukraine, Nahosten, Sudan, Kalestinenser viele Konflikte was macht Ihnen am meisten Sorge?

00:01:16: Ja das ist ja auch eine ordentliche Einstiegsfrage.

00:01:20: Meistens sage ich mir jetzt sagen diese rücksichtlose Art wie Weltmächte ihre Politik machen.

00:01:26: Gleichzeitig werden Millionen von Kriegsopfern Vertriebenen leuchtete nicht wahrgenommen.

00:01:33: Also diese offensichtliche Enthemmung und Portalität, die noch dazu zu Schau getragen wird, das erschüttert

00:01:39: mich.".

00:01:40: Die größte Sorge ist international über Einkünfte, Menschenrechte, Volkerrecht und vieles mehr scheinen im keine Rolle mehr zu spielen.

00:01:50: Sind diese – wenn ich diesen Ausdruck wählen darf – Narrative der Stärke, die mir Angst machen?

00:01:55: Das heißt, dass Dominieren stärker sein müssen um ihren Preis.

00:01:58: Den politischen Gegner entmachten oder vernichten.

00:02:03: Also wer die Macht hat scheint alles tun zu dürfen Gesetze gelten nicht mehr auch in den internationalen Abkommen.

00:02:10: Beistandsverpflichtung und Menschenrechte Solidarität ein Fremdwort.

00:02:14: Die denke das Aussetzen der US aid In unzähligen Ländern wirklich große Probleme verursacht von Buck in der Faso, weil sie das, wo wir von Innsbruck aus hier meine Kooperation haben.

00:02:27: Der Babs Leo hat ja bei seiner Aufregereise da sehr stark dagegen gehalten, gewarnt vor einer Vergötzung von Macht und Geld, wenn man Algerien, Kamerounen, Angola

00:02:39: usw.,

00:02:40: seine Reise überall so treffen diese ungerechten Machtverhältnisse angesprochen und aufgerufen mal zu einem Wir müssen wieder zusammen wachsen es braucht eine globale Geschwisterlichkeit.

00:02:51: Ja, da haben wir ja schon den Papst angesprochen.

00:02:54: Viele Menschen wünschen sich Frieden aber Friede ist ja mehr als Abwesenheit von Krieg.

00:03:00: was ist Friede aus der gristlichen Sicht und was ist der Grundauftrag sozusagen um die Kirche unserer Kirche?

00:03:07: Boah das sind jetzt keine mehrere Fragen.

00:03:09: drin habe ich mit so einer Grundauftalist Zusage von Hoffnung

00:03:13: auch

00:03:14: Aufruf zum Umkehr und man muss sagen auch Distanzierung oder Absage an das Böse in seiner vielfältigen Gestalt.

00:03:21: heute Zum Glück tragen wir diesen Wunsch nach Frieden ja in uns, unausrottbar.

00:03:27: Hoffentlich gebaht mit einer Sehnsucht nach Gerechtigkeit!

00:03:30: Weil es gibt ja auf Dauer keinen Frieden ohne ein Grundmaß an Gerechtigkeits-, also an Chancen Beteiligungsgerechtigkeit.

00:03:38: Friede ist die Voraussetzung, dass überhaupt menschliches Leben sich entfalten kann.

00:03:43: Krieg ist immer genau gegenteil nämlich Zerstörung pur, Zerstörung von Leben Weil es rücksichtslos und folgenreich für viele Generationen, wenn man denkt was dafür Trauma da ausgelöst werden.

00:03:54: Für Verletzungen und Heilungsprozesse dann auch wieder Generationen.

00:04:01: Friede ist also wie schon gesagt ein mehr als ein Nichtkrieg.

00:04:06: Friedes eine Haltung, also innere Disposition, jetzt haben wir eine Entscheidung zur Fried-Fertigkeit.

00:04:12: Frieda ist die Frucht ehrlicher Beziehungen Von einem Miteinander aus den anderen nicht primär als Konkurrenten oder Feind sieht, sondern auf Begegnungen bzw.

00:04:23: Ausstiegsfriede gibt es nur dort wo die Rechte aller geachtet werden.

00:04:30: Volksschulkind hat mir mal gefragt Herr Bischoff wer hat den Krieger gefunden?

00:04:35: Und da war ich natürlich sehr baff.

00:04:37: und dann gab's auch so ein Schweig in der Klasse.

00:04:40: und dann habe ich gesagt wisst Kinder es gibt so grausliche Sachen so abartige Da haben wir keine Erklärung.

00:04:46: und dazu gehört der Krieg, das ist ihm nur Zerstörung ich schon gesagt habe.

00:04:50: Aber entscheidend ist welchen Geist öffnen wie uns?

00:04:54: Also was muss man in uns wirken?

00:04:55: Welche Energie?

00:04:56: Positive Energie oder negative Energie?

00:04:59: Das ist entscheidende!

00:05:00: Und ich glaube die Kirche oder wir, die wir jetzt verantworten haben diesen Geist Gottes verkündigen.

00:05:07: er hat eine positive Kreativität es ist Gottes Herzensenergie und die brauchen wir heute unbedingt.

00:05:15: Also aus christlicher Sicht Friede, ich will sagen ohne Vergebung gibt es keinen Frieden.

00:05:19: Ohne diesen ersten Schritt ist eine Zusage der Friede vom Aufverstand zugleich natürlich, so wie heute Vormittag schon im Vortrag ein Arbeitstitel.

00:05:29: das heißt es braucht jeden von uns Entscheidung für den Fried, für Friedfertigkeit.

00:05:34: Gewaltlosigkeit ja

00:05:37: Zur Gerechtigkeit kommen wir nach Anschließend noch.

00:05:40: Ich möchte noch einmal kurz bei dem derzeitigen Konflikt bleiben, der zwischen Russland und der Gräne ist – und der schon länger in Gang ist als der Erste Weltkrieg!

00:05:49: Wo sehen Sie eine Chance zur Zeit zu einer Lösung?

00:05:57: die einfach diesen Krieg verantreibt.

00:06:10: Und da gelten auch nicht diese Ausreden und diese Narrative, er war ja so der arme Gezwungen bei den NATO-Osterweiterung.

00:06:17: und zweites das ist Propaganda.

00:06:19: Also wenn diese Rücksicht zu großen Angriffswellen stoppen würden wir sind immerhin mit dem fünften Kriegsjahr dann könnten Verhandlungen beginnen.

00:06:29: ein kluger Mensch hat einmal gesagt als Problem von Russland ist dass es seine Grenzen nicht kennt.

00:06:34: Das ist natürlich im doppelten Sinne So zu denken.

00:06:38: Auch, was man mit erwähnen muss das Versagen der Russischen Kirche ist beschämend und wir wissen dass die Patriarche auch in einem kommunistischem Geheimdienst tätig war.

00:06:51: ja also ich sag's obwohl ich diese panzifistische Grundeinstellungen mir trage und sage bitte möglichst schnell Frieden.

00:06:58: aber ein Frieden muss gerecht und nachhaltig sein.

00:07:02: Ich sage es hoffentlich halt die Ukraine durch in diesem Verteidigungskrieg Dass man wirklich zu einer Lösung kommt, die dann fair ist und wenn man sagen muss ja die Ukraine kann ein selbstständiges Land widerleben.

00:07:14: Danke einmal!

00:07:15: Und jetzt kommen wir zum Thema Gerechtigkeit.

00:07:18: was könnten oder sollten wir als katholische Kirche beitragen damit in Gesellschaft und Politik nachhaltige Initiativen und Regelungen für Gerechtigkeiten Frieden und Bewahrung der Schöpfung gebildet und auch gefördert werden?

00:07:36: Es ist auch wieder nicht leicht zu beantworten, aber ich würde sagen dieser Wunsch nach nachhaltigen Initiativen und Regelungen der ist verständlich.

00:07:45: Aber wie beginnen wir jetzt dann?

00:07:47: Vielleicht wäre ein Beginn wenn wir lernen wieder gut miteinander zu sprechen also gut zu kommunizieren.

00:07:56: Meinungs- und Überzeugungsunterschiede Differenzen aushalten und wir gehören trotzdem zusammen.

00:08:02: Das war übrigens bei der Öffnung jetzt von den Brigelser Festspielen das schönes Wort unserer Bundespräsidenten, dass wir zusammengehören einander nicht aufkündigen auch wenn wir unterschiedliche und weltanscheilige Überzeugungen haben.

00:08:17: Und wenn wir Babs Leo seine erste Ansprache an die Journalisten nach seiner Ernennung als Papst gesagt, Wir müssen unsere Sprache entfeinden!

00:08:29: Das ist so wichtig.

00:08:30: Werbaules Entfeinden, mentales Entfeinde, kann man sagen das ist eine Hygiene der Seele.

00:08:35: So können wir anfangen mit diesen Initiativen für den Frieden und mehr Gerechtigkeit.

00:08:40: Die Kirche gibt es nicht.

00:08:43: Und die Kirche sind ein lebendiger Organismus von vielen, die dieses Wir bilden.

00:08:49: Und hat jeder von uns auch die KMB seinen irren Verantwortungsbereich?

00:08:55: Also ich kann nur ... Mut machen vielleicht auch mit einer wieder erstaagten KMB, dass sich mehr Menschen, mehr Gläubige gesellschaftspolitisch engagieren.

00:09:05: Bewusstseinsbildung an den Stammtischen machen.

00:09:08: Initiativen vor Ort also die großen Initiatifen für Gerechtigkeit und Frieden usw.

00:09:15: gibt es nicht aber eine ein Netzwerk von vielen kleinen Initiativungen sind sicher furchtbar.

00:09:22: Machen wir den Schritt weiter zu unserer Schöpfungsverantwortung, achten wie in Kirche Gesellschaft und Politik ausreichend auf den Aspekt der Schöpfungsverordnung.

00:09:33: Ausreichend nein!

00:09:35: Ich glaube wir waren schon aktiver und mit Sicherheit bleibt da sehr viel zu tun.

00:09:40: Zum Glück haben wir die sehr rürigen, aktiven Umweltbeauftragten in allen Diözösen und ich glaube auch dass jede Diözösse schon so eine Nachhaltigkeitsstrategie hat.

00:09:53: Wichtig scheint mir, dass wir zwischen den Extremen auf der einen Seite verharmlos unter ökologischen Krise oder dass man sich lächerlich macht über die, die sie heute für die Umwelt und für die Mitwäldung erschienen.

00:10:04: Und auf der anderen Seite eine hysterische Panikmache mit sehr viel apokalyptischen Schreckungsbildern dazwischen drinnen einen mutigen Weg gehen, einen Weg ernsthafter Sorge-und zuversichtlicher Schritte Umsetzung von Maßnahmen konkret Also für diesen Weg, glaube ich, da müssen wir mehr tun in exemplarisch.

00:10:28: Wenn ich an die Diözese denke, wo und wie kauft sie ein?

00:10:32: Mobilität, Energiethema bei allen Bauvorhaben.

00:10:39: Da kann man einige Felder noch aufzählen zugleich um das Entscheidende welchen Impuls gibt der Kirche?

00:10:47: Wir brauchen die Spiritualität eines neuen Umgangs mit der Mitwelt, mit der Schöpfung.

00:10:53: Weil es offensichtlich ein Lebensstiländerungen braucht und das geht nicht mit einem Horas und es tut weh.

00:11:01: Da braucht's einen anderen Geist eine spirituelle Funtierung auch für den langen Atem dieser Nachhaltigkeitsprozesse.

00:11:09: da muss man dranbleiben.

00:11:11: insofern ist glaube ich die wichtigste Auftrag an die Kirche diese geistliche Grundlegung des Fundamentes geben Menschen inspirieren.

00:11:21: Sagen, das ist ja ein Geschenk, dass Leben uns von Gott an vertraut und wir haben die Freiheit durch Christus, dass wir nicht als Ausbeuter durchs Leben gehen, sondern als dankbare aufmerksame

00:11:32: Menschen.".

00:11:33: Wir haben vor kurzem in Innsbruck diesen Bigerweg der Nachhaltigkeit öffnet – es heißt also noch Laudato See, ein Vier-Laudato see, zwölf Stationen von Innsbrück hinauf nach ins Wittal Also von Haus der Begegnung nach St.

00:11:48: Michael.

00:11:49: und das ist eine der Initiativen, aber wie gesagt die Palette ist vielfältig.

00:11:54: was zu tun ist.

00:11:56: jetzt sagen wir ökologischen Themen ernst nehmen Ausbau der neu aufbarnen Energie Biodiversität schützen Bodenversiegelungen minimieren Renaturierung wo es nur irgendwie geht kritisch bei unnötiger Mobilität usw.

00:12:09: Nicht mal so ein Riesengebiet.

00:12:10: da war vielleicht ein paar Hinweise waren drinnen.

00:12:12: ja Dankeschön Sie sind da bei einer Bischofskonferenz, also eine Zusammenführung der österreichischen Bischöfe auch sehr aktiv.

00:12:21: Sollten deutlichere Worte kommen zum Thema der Frage der Gerechtigkeit des Friedens und der Beschöpfung aus der Bischoffskonferenz.

00:12:29: oder ist das sowieso ganz klar dass die Bischoffskonference all diese Initiativen von denen sie jetzt gerade erzählt haben auch sozusagen dann wieder nach den Konferenzen hinaus trägt und fördert?

00:12:43: Ich würde so sagen, weil wir haben immer Presse-Texte nach jeder Bischofskonferenz.

00:12:47: Aber die kommen leider nicht wirklich gescheit über die Rampe der Medien drüber und geschweige den zu den Leuten vor Ort.

00:12:56: Und wie aus bischen kann ein Sprachrohr sein für das was die Gläubigen leben?

00:13:01: Was es an Initiativen der Kirchenkobierungen gibt?

00:13:04: Das können wir verstärken!

00:13:06: So würde das Sene genauso wie sie fragen.

00:13:09: Also ermutigen dass man vor Ort die neuen Gesichter der Armut sieht, ins Tun kommt.

00:13:15: Hoffen, dass sich viele Katholiken auch politisch engagieren.

00:13:20: Es scheint mir ganz wesentlich zu sein, das man nicht das politische Geschäft denen überlässt, die jetzt ja wenig Werte in Sicht tragen, sondern im Moment müssen wir stützen und schauen, dass so gute Leute sich wieder in die Politik begeben.

00:13:35: Natürlich manchmal ist es schon für mich mein Mann das Wort sagen oder eine Bestärkung was auch immer.

00:13:42: Ja, in den heiklen Themen im Bewahrung der Schöpfung aber auch bioethische Themen, Lebensschutz.

00:13:51: Ich bin ja auch immer im Referat drinnen.

00:13:54: Es ist nicht so einfach, nicht verurteilend rüberzukommen, aber zusammen bitte die ungeborenen Kinder können zu den Schwächsten.

00:14:02: Wer erhebt die Stimme für sie?

00:14:04: Und da ist doch das Recht eines heranwachsenden Menschen ein fundmentales Lebensritt gegen Das Recht einer wachsenden Person und ihrer Selbstbestimmung.

00:14:13: Wie kann man diesen Konflikt so austragen, dass nicht jemand getötet werden muss?

00:14:18: Ende des Lebens Detto gibt es ganz viele Themen.

00:14:21: ein bisschen zum assistierten Suizid.

00:14:24: Achtsam müssen wir sein in diesem Fragestellungen aber auch klar, dass wir Menschen ermutigen, einander so gut zu begleiten das niemand sagt.

00:14:33: ich möchte jetzt aus diesem Leben im Freiwillig raus.

00:14:37: Natürlich gibt's heitliche Situationen, da braucht man nicht kommentieren.

00:14:40: Aber wie ich jetzt schon so anreiße, diese Themen sind so vielfältig.

00:14:44: Nur zuvor dann die Bischöfe sollen regulieren, geht sich nicht aus im Zusammenspieljahr!

00:14:49: Sie sind ja mit dem Volk Gottes Bisschef und nicht irgendwo abgehoben.

00:14:53: Ja, und da kommen wir jetzt sondern schon zu den Männern, besonders die katholische Männerbewegung spricht der die Männer an.

00:15:00: welche Rolle spielen Männer aus ihrer Sicht beim Thema Frieden in der Familie, in der Gesellschaft oder in der Kirche?

00:15:07: Ich würde sagen heute... So im halböffentlichen Raum, wo man sich trifft, ob im Verein oder in Gasthaus.

00:15:14: Die Stammtische nicht den Hetzern überlassen.

00:15:17: Also das ist ein großer Auftrag an Männer von quasi des bestimmenden Narrativen, der denen das Blaue vom Himmel versprechen und ganz auf bestimmte Sündenböcke wieder losgehen.

00:15:30: Also sich in politisch... Entweder ich soll mal in den Diskurs einebringen von einem Dorf, einer Nachbarschaft dann in den Familien.

00:15:38: Dort hängt es auch von den Männern ab, ob man gut miteinander kommuniziert.

00:15:42: Aber versucht auch Gefühlerfahrungen miteinander zu teilen.

00:15:47: Dieses kommunizieren Lernen kann nie genug sein.

00:15:51: Sonst lebt man so schnell Gedanken los nebeneinander und irgendwann hat man sie dann nichts mehr zu sagen oder?

00:15:58: Er stellt sich verbal oder physische Gewalt ein.

00:16:00: Man sagt Stopp!

00:16:02: Gerade wir Männer, das ist auch unser Thema.

00:16:04: Die Femizide in dieser Anzeit geht nicht.

00:16:07: Also lernen wir miteinander gut zu leben, gewaltfrei.

00:16:13: Eine Initiative kann ich kurz ansprechen auch wo ich mit initiativ war das sind die runden und eckigen Tische für Österreich.

00:16:20: es läuft jetzt zwei Jahre schon.

00:16:22: Das wäre auch so etwas was man sagen kann holen wir Menschen zusammen die möglichst unterschiedliche Überzeugungen haben politisch religiös weltanschaulich Und schauen wir ein kleines Essen miteinander und dann sitzen wir am Tisch und reden gut miteinander.

00:16:37: Da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, aber runde- und eckige Tische.

00:16:41: So Initiative das kann die KMB gerne aufgreifen.

00:16:44: Kann man leicht machen.

00:16:45: Ein großer Stil im Gemeindesaal oder auch in der Nachbarschaft.

00:16:49: Dann wären wir euch schon bei der nächsten Frage.

00:16:51: Es gibt viele einzelne Personen, die sagen ich als kleiner Mann kann gar nichts gegen den Krieg machen, bin total machtlos.

00:17:00: Was würden Sie da so einem Mann sagen?

00:17:03: Die Frustration ist verständlich oder dieses Umachtsgefühl.

00:17:06: Das muss man schon ernst nehmen.

00:17:10: Weil diese Grausigkeiten hatten wir in der Nachricht immer ganz nahe bei sich.

00:17:15: Trotzdem würde ich sagen alles was man im Kleinen tut hat auch Auswirkungen.

00:17:20: also mitdenken sich nicht von Fakes und Propaganda einlöhnen lassen So gott alles, was man in den Social Media konsumiert kritisch hinterfragen.

00:17:31: Mit Beten – das Gebet hat eine ganz große Kraft – solidarisch mit den Opfern kreditative NGOs unterstützen?

00:17:40: Also ist schon einiges, was wir machen können.

00:17:43: Das macht einen Unterschied.

00:17:45: Gleichgültigkeit und Resignation sind gefährlich.

00:17:48: Können wir uns auch nicht mehr überleisten!

00:17:50: Ich meine, ein Satz aufgeschrieben von der Hildegard Goss Meyer, das war so eine Friedensaktivist in der ganz großen Güteklasse, wo wir sagen weltweit für Gewaltfreiheit eingetreten.

00:18:02: Und bei ihrem... Was sind wir genau?

00:18:04: Das war der neunzigste Geburtster glaube ich.

00:18:06: Ich glaube auch, dass es da ein Neunzigster war.

00:18:08: Da hat sie gesagt trotz der vielen Rückschläge die ich erlebt habe sage ich euch Die Saat von Gerechtigkeit, Gewalt Freiheit und Geschwisterlichkeit geht auf Unglaubliches Vertrauen!

00:18:21: Da wäre ich schon bei der nächsten Frage nämlich, wie kann man der Grammatik des Krieges ein Vokabular des Friedens entgegensetzen?

00:18:29: Ich habe schon vorhin erwähnt dieses Entfeinden der Sprache und der Haltung.

00:18:35: Weil wer ständig Feinde sieht um sich herum dann wird es immer schlimmer.

00:18:40: also diese so mal Friedenstüchtigkeit trainieren nicht die Kriegsdüchtigkeit das war der Verteidigungsminister Deutsche der das so gesagt hat Aber Friedensdüchtigkeit trainieren.

00:18:52: Dazu gehört immer auch dieser uns wichtige Ansatz einer umfassenden Landesverteidigung, soziale geistige Landesverdeidigungen.

00:18:59: Es kann nicht sein dass Energie-, Geld-, Intelligenz nur in die militärische Aufrüstung geht.

00:19:07: Also warfen wir allein bringen sicher keinen Frieden auf Dauer sicher keine Sicherheit.

00:19:14: Wird so kritisch sein wenn diese Narrative der Aufrüftung zunehmend unsere Mentalität besetzen.

00:19:20: Man sagt, stopp!

00:19:22: Friede ist noch viel mehr.

00:19:24: Eine ganz konkrete Sache was wäre aus ihrer Sicht ein konkreter Friedensauftrag an Männer der katholischen Männerbewegung?

00:19:32: also ganz praktisch.

00:19:35: Ich würde sagen zuerst einmal dass wir Friedesinitiativen Kundgebungen Bildungsveranstaltungen unterstützt die es sowieso laufen.

00:19:43: Pax Christi macht einiges, die meint schon Sandecidio und andere Initiativen, dass man die mitträgt mit unterstützt bei diesen Veranstaltungen.

00:19:53: Wenn es geht auch Aufklärungsarbeit machen vor Ort, wenn notwendig so interreligiöse Begegnunggruppen ... Das ist ja oft so.

00:20:02: da sind die Ausländer, da sind wir ... Moment, hol mir dir mal zusammen!

00:20:05: Das ist auf Friedensarbeit vor Ort.

00:20:09: Und lernen wir uns einmal kennen, woher kommen diese Menschen?

00:20:12: Was haben sie beizutragen?

00:20:13: Was sind ihre dramatischen Erfahrungen?

00:20:16: Dann würde ich sagen Gewaltprävention für Männer stärken.

00:20:20: Da gibt es Vereine, Initiativen aber die tun sich schwer oft das nötige Geld zu kriegen.

00:20:25: Aber wie wichtig dass das ist wenn Menschen Männer sagen eben Ich lass mich coachen schon präventiv.

00:20:31: Man wartet nicht bis gewalt passiert Sondern man Begibt sich in so eine Gruppe.

00:20:36: und Ja gibt's Lass dich einfach supervisieren.

00:20:39: Und okay ich möchte lernen meine Gefühle auszudrücken Nicht gewalttätig zu werden.

00:20:46: Also das, die die Sonntaus stärken und eventuell schon vor raus denken.

00:20:52: Wie werden alle gebraucht werden bei der Aufbauarbeit in der Ukraine?

00:20:56: Also warum nicht schon ein paar Schritte voraudenken wie wir uns dann dort einbringen?

00:21:00: Wer ist für was empfitt und danach bereit?

00:21:03: Ja da kommen wir schon auf die europäische Ebene.

00:21:06: also was müsste sich ändern damit der Frieden nicht nur verteidigt wird, sondern auch aktiv aufgebaut wird.

00:21:14: Also diese aktive Aufbau.

00:21:17: Und wenn man stichwort Europa, wir sollten nicht vergessen das wir eine sensationelle lange Zeit des Friedens jetzt erleben.

00:21:24: also ausgenommen jetzt diesen ukrainekrieg, ausgenommen auch den Balkan-Krieg in den neunzig Jahren.

00:21:30: aber das hochzuhalten die EU oder Europa und jetzt von die EU ist ein Friedensprojekt.

00:21:37: Insofern kann man das Selbstbewusster benennen und überhaupt.

00:21:41: Europa braucht ein gesundes Selbstbewusstsein, es ist nicht nur ein großer Wirtschaftsraum und Handelsraum sondern unglaublicher Kulturraum mit einer großartigen Vielfalt menschlichen Läden von Sprachen.

00:21:56: also mehr selbstbewusst sein die EU nicht krankreden lassen natürlich die Regionen in der EU weiterentwickeln Das Jubiläum, das wir gefeiert haben, EU-Breitritt der Österreichs und so ein W-Jubiläumsbleibensonne.

00:22:10: Das braucht jetzt mehr oder beische Einheit miteinander als weniger?

00:22:16: Sie haben jetzt von malzehn fünfundneunzig geredet.

00:22:18: Ist es falsche Zahl oder zweitausendfünfundzwanzig?

00:22:24: Nein,

00:22:25: der Beitritt zu EU!

00:22:27: Jetzt wechseln wir das Thema.

00:22:29: Sie haben für ihre Diözöser in Innsbruck in Kraft gesetzt.

00:22:37: Was sind da diese Kernpunkte dieser Leitlinie und was ist die wichtigste Aufgabe einer Herausforderung für die nächste Zeit?

00:22:44: Wir haben uns gedacht, dass es in den nächsten Jahren wirklich auch aufkommt.

00:22:49: Die erste Leit Linie ist Basiskurs Christendom Zeitgenossen aber auch für fast Kircheinternen mal zu fragen, was macht diesen Christinglauben wirklich aus?

00:23:00: Weil ganz große Initiativen wie Rokka de Papa oder Cusilio, chrismatische Erneuerung und die sind eigentlich auch ins Alter gekommen.

00:23:10: Das heißt es braucht wieder neue Initiatifen weil vieles einfach von Christinglauben gekutscht ist.

00:23:16: Das war das erste.

00:23:17: Sind's Glaubenskurse, sind's andere Formate.

00:23:20: Zweite Leitlinie mit den Jugendlichen und der Jungen Erwachsenen kommunizieren lernen wieder.

00:23:26: Das ist die ganz große Wunde unserer Kirche, muss man ehrlich sagen.

00:23:29: Es geht immer so dass sich ein paar Leute überlegen was Beschäftigen junge Menschen?

00:23:33: brauchen wir wieder Freundschaft, die Kontakte zu ihnen auf?

00:23:36: und nicht nur wie kriegen wir sie?

00:23:38: Also Leitlinie zwei auf junge Leute gerichtet Wie kann man da kommunizierend lernen?

00:23:43: Und die dritte diese Seltsorgeräume wie auch immer Sie heißen in den unterschiedlichen Diözösen organisch weiterentwickeln dass das Wäume werden auch, wo die lokale Kirche sich erfährt und nicht jeder alles machen muss.

00:23:57: Ich würde sagen Herzschlag des Glaubens ist wichtig, persönliches Gebet, heilige Schrift aber aus dem heraus dann eben auch rund um die Kirche herum kommunizieren lernen wieder vernetzen und auch eine Gesellschaft mitgestalten.

00:24:13: Ja, da sind wir mit der katholischen Aktion.

00:24:16: Sie sind jetzt dort ein Referatsbischof – was bedeutet Ihnen das Engagement als Referats-Bischof für die katholische Aktion?

00:24:25: Ich werde versuchen zu koordinieren und zu vernetzen, weil die Kategorische Aktion ist ja nicht die einzige Playerin innerhalb des Line-Apostulates.

00:24:34: Da gibt es mehrere und auch in einen vernetzten Karte meines Erachtens wichtige Funktions an diesen Schnittstellen zu den einzelnen gesellschaftlichen Bereichen hin.

00:24:44: Früher stocken wir bei der Arbeiterschaft, ich würde sagen Wirtschaft, Tourismus, Medien, Soziales und vielleicht das werde ich auch anregen dass man sagt für Kategorien durch die KA gibt es heute so etwas wie ein Coaching wie das Line-Apostolat in diesen verschiedenen Gesellschaften im Bereich wieder besser gelingen kann.

00:25:07: Ich möchte am Begriff des Apostolats festhalten aber also nicht sehr breit.

00:25:10: Ich meine, eine Menge vom Pfarrgemeindireten und Rettinnen und so weiter und sofort.

00:25:15: Aber zwischendrin spielt in

00:25:17: K.A.,

00:25:17: glaube ich, eine wichtige vermittelnde Rolle.

00:25:21: Eine vorletzte Frage noch.

00:25:23: Welche Spiritualität ist Ihnen wichtig?

00:25:26: Jesuannisch muss sein!

00:25:28: Der war Jesuses Mittequelle unseres Glaubens der persönliche Gott Und das war für mich für meine Glaubengeschichte ganz wichtig.

00:25:36: diese Beziehung zu Jesus Also Jesuanisch dann ... menschlich, alltagsrelevant, beamlefundiert muss Spiritualität sein.

00:25:45: Keine Zuschaugestellte die in wirklichen Lebensrhythmus hineingeht.

00:25:50: also ich brauche keine kitschige Harmonie säuselnde Spualität sondern eine der Anstifter dass man sich die Hände mal schmutzig macht das man anpackt.

00:25:59: Also für mich gehört immer mystik geistliche Tiefe Christus Freundschaft Herzensbeziehung zu Gott zusammen mit einer Herzens Beziehungen zu den Menschen zur Gesellschaft hinein.

00:26:11: Dieses Und, glaube ich ist dieses christlich-fruch-Baden, das immer mit der Männerbewegung auch in der richtigen Spur.

00:26:19: Haben Sie ein besonderes Anliegen oder einen Wunsch an die katholische Männerbewegungen?

00:26:23: Jetzt zum Abschluss unseres Gesprächs!

00:26:26: Ja also wir haben heute schon gesprochen in ein paar Jahren, es waren zwanzig, achtundzwanzig Jahre Karuschenmännerbewege gefeiert und da hätte ich ein Wunscht dass man neue Gruppen initiiert vielleicht gelingst Achtzig neue KMB-Gruppen in ganz Österreich als Jubiläumsgabe sozusagen, das ist ein Wurst und es weniger sind.

00:26:46: Aber was meine ich?

00:26:47: Dass wir vor Ort so kleinen Gruppen brauchen, was sich Männern zusammen tun und sagen Wir halten gegen die Anonymität, gegen die Vereinsamung.

00:26:57: Was tun wir miteinander?

00:26:59: Da sind mir drei Punkte oder drei Säulen ganz wichtig dass eine freundschaftliche Austausch Es miteinander auch gut haben wo er Hets haben miteinander.

00:27:11: Also Zeit, einander schenken, Erfahrungsaustausch muss auch immer dazugehen.

00:27:16: Das Zweite an der Heiligen Schrift orientiert Sonntags-Evangelium.

00:27:21: Miteinander lesen, fragen was ist konkret?

00:27:23: Dass wir sparchfähig werden aus den Glauben betrifft und es ist vieles wegrutscht.

00:27:30: das müssen wir wieder lernen.

00:27:33: Das dritte Standbein wäre Soziales Engagement Also, dass sich so jede Gruppe da noch vornimmt.

00:27:39: In einem Jahr machen wir eine soziale Aktivität.

00:27:44: Also dieser Art.

00:27:46: viele neue KMP-Gruppen haben einen Wunsch und das man vielleicht so angeht, als man sagt, bevor wir jetzt sagen, Hurra!

00:27:52: Jetzt müssen wir es gucken machen, sich in der Diözös überlegt wo sind Männer aus den Selsoeräumen erfahren denen man die Leitung einer Gruppe zutraut?

00:28:02: Und da mal ein Jahr mit einem anderen geht und sagt, wir sind unsere Grundsätze Linien.

00:28:08: Wir können diese drei Grundpfeile auch gut entwickelt werden.

00:28:12: Ich halte sehr viel auf diesen kleinen Gruppen, weil das ist quasi das Vermeint einer großen Kirche, dass es in diesen kleinen Truppen gibt wo dieser Herz schlägt aus.

00:28:22: Das traue ich der KNB zu und würde mich freuen wenn sie in die Richtung gehen.

00:28:26: Danke Herr Bischof für diese aufmunterten Worte!

00:28:29: Vielen Dank, Bischof Hermann Glettler für diese spannende Gespräch.

00:28:33: Friede und dann die Fragen bleiben!

00:28:36: Vielleicht gerade deshalb weil Friede nie fertig ist?

00:28:40: Er beginnt nicht beim ersten Friedensverhandlung zwischen den Staaten schon dann schon dort wo Menschen einander wieder zuhören Verantwortung übernehmen und nicht zulassen dass Angst

00:28:53: Wut

00:28:54: oder Gleichgütlichkeit das letzte Wort haben.

00:28:57: Für uns als katholische Männerbewegung ist das ein starker Auftrag.

00:29:02: Frieden nicht nur zu wünschen, sondern ihm auch im Umfeld einzuüben in der Familie und der Arbeit, in der Pfarre, Fahrgemeinde oder Gesellschaft.

00:29:12: Liebe Zuhörer und Zuhöhrinnen!

00:29:15: Das war ein Podcast zum Thema Frieden dieses Mal mit Bischof Hermann Glettler aus Innsbruck.

00:29:22: Ich hoffe... Sie hören auch zukünftig rein in den Podcast der katholischen Männerbewegung unter Was Mann bewegt.

00:29:30: Ihr Reinhard Kaspar Danke fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge.

00:29:42: Was Mann Bewegt Euer KMB-Podcast Team.

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