MOVEMBER - MÄNNER SORGEN

Shownotes

Es geht um fürsorgliche Männlichkeit – sozial und politisch gedacht.

Der Gesprächspartner zu diesem Thema ist Mag. Johannes Brandl. Er ist seit 2010 Geschäftsführer der SPES-Zukunftsakademie in Schlierbach. Ihm und seinem ganzen Team ist es in besonderer Weise ein Anliegen, die „Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit anzuregen, zu bestärken, zu befähigen und zu ermutigen“.

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00:00:05: Im Männermonat November wollen wir einen besonderen Blick darauf werfen, in welcher Weise gerade wir Männer uns in den Dienst der Gesellschaft stellen können und sind die Sorge für unsere Lebensgrundlagen.

00:00:18: Für Gemeinwohl und Gemeinsinn – und somit auch für Bewahrung oder Belebung unserer Demokratie einbringen können!

00:00:30: Was Mann bewegt?

00:00:32: Ein Podcast zur katholischen

00:00:33: Männerbewegung

00:00:34: zu Themen,

00:00:35: die Männer ansprechen.

00:00:45: Ich begrüße Sie und Euch ganz herzlich zu unseren Novemberfolge zum Thema Fürsorgliche Männlichkeit im Dienst an Gesellschaft und Demokratie.

00:00:56: Mein Name ist Wolfgang Bögel, ich bin Theologischer Assistent der katholischen Männerbewegung Oberösterreichs.

00:01:03: Das jahres Thema der Katholische-Männerbewegungen für das kommende Arbeitsjahr lautet die Sorge um das gemeinsame Haus Gerechtigkeit Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

00:01:14: Es freut mich sehr!

00:01:15: für dieses Thema Magister Johannes Brandl gewonnen zu haben.

00:01:19: Er ist seit Jahrzehntzehn Geschäftsführer der Space Zukunftsakademie in Schlierbach, ihm und seinem ganzen Team ist es in besonderer Weise ein Anliegen die Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit anzuregen, zu bestärken, zu befähigen und zu ermutigen wie er auf der Homepage der Akademie zu lesen ist.

00:01:43: Es geht euch wesentlich um menschlichen Zusammenschluss, Solidarität und Nachhaltigkeit – um ein gemeinsames mitgestalten der Zukunft.

00:01:55: Folglich geht es euch eben auch darum, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern und nicht nur darauf zu warten, dass die Probleme nur von oben gelöst werden.

00:02:06: Lieber Johannes, danke, dass du dir für dieses Gespräch Zeit genommen hast!

00:02:10: Sehr gerne, danke!

00:02:12: Johannes, das Hotel und die Zukunftsakademie haben den Namen SPES.

00:02:16: Wofür steht dieses Wort eigentlich?

00:02:19: SPES ist das italienische Wort für Hoffnung.

00:02:22: Hoffen kann man nun in die Zukunft!

00:02:24: Und deswegen sind wir von unserer Arbeit, von unserer Ausrichtung völlig auf die Zukunft hinorientiert.

00:02:30: Uns interessiert zwar die Vergangenheit insofern als sie der Zukunft innen mag... ...und aus Insofern also vor der Vergangenkeit für die Zukunft was lernen können.

00:02:42: Aber wir sind nicht die Vergangenheitbewertigungstypen bei SPES, sondern wir sind die Zukunftsgestaltinnen.

00:02:51: Dafür steht SPES dass wir zukunft konkret gestalten tun.

00:02:57: Wenn man bei uns der Zukunft und Hoffnung auf unsere Schildern und über unserem Haus steht, dann muss da herinnen Zukunft und hoffnung spürbar und erwebbar sein.

00:03:10: Als Zukunftsakademie beschäftigen wir uns nicht mit den Trends der Zukunft, sondern mit den Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft.

00:03:18: Also nicht wo geht der Trend hin?

00:03:20: Sondern unsere Frage ist, wo ist heute ein Engpass?

00:03:23: Wo haben wir heute ein Problem in der Gesellschaft und wie können wir dieses Problem gemeinsam besser lösen, gemeinschaftlich anpacken miteinander was bewirten?

00:03:36: Du bist ja von deiner... ursprünglichen Ausbildungen Theologe, wie bist du auf diese Spur in deinem Leben gekommen?

00:03:44: Nach meinem Studium war ich einige Jahre Leiter der Brübe Bernstein.

00:03:49: Die Brübepernsteine Micheldorf ist sieben Kilometer weg von Schlierbach und da haben wir gekriegt dass es in Schlierburg dieses Speß gibt und das hat mich irgendwie fasziniert.

00:03:59: Ich habe damals nicht genau gewusst was die Speß wirklich macht.

00:04:03: Ja, und dann haben sie mich gefragt ob ich nicht in Späße anfangen möchte.

00:04:07: Wir entschieden da die inhaltliche Leitung zunächst zu übernehmen.

00:04:12: Und die Motivation dafür war für mich das ich gemerkt habe dass ich hier mein theologisches Grundwissen gut einbringen kann.

00:04:23: Insofern als es immer darum geht was können denn?

00:04:28: wie kann ich auch an die Zukunft glauben?

00:04:31: Wie können wir sinnvolles gestalten?

00:04:34: Die Sinndimension bei Späß ist eine wichtige Dimension, die vielleicht sonst im gesellschaftlichen Leben oft nicht so in Mitteltung steht.

00:04:44: Wir fragen uns immer sehr, wie kann man Sinn-, Sache- und Beziehung in einen Gleichklang bringen?

00:04:50: Also ich glaube, die Sinndimention hat mich da bei Späsrecht angesprochen – und immer sehr angesprochen!

00:04:57: dass du recht konkret waren ist.

00:04:58: Also wir haben nicht ewig besprochen und nicht ewige Sitzungen kloppt, sondern immer sehr konkret was können wir tun?

00:05:05: Das warst du hast das hat es schon gegeben und du hast da irgendwie das Deckt und dort dann deinen Anschluss gefunden.

00:05:14: Ja genau!

00:05:15: Genau also im Jahr zweitausend bin ich dann so spät gewechselt von der Purgepernstein hier in Stahl.

00:05:22: Da waren wir noch ein kleineres Team.

00:05:25: Wir waren damals fünfzehn Leute und da war man ja schon recht dabei, mit dem Aufbau der Zukunftsakademie einfach auch mit mehr Mitarbeiterinnen auch wirksamer wahrnehmbarer zu werden.

00:05:39: Ja und das ist schon auch erfreit nach diesen sechsundzwanzig Jahren zu sehen dass da einiges entstanden ist in den letzten Jahrzehnten.

00:05:48: Was sind denn die wesentlichen Felder auf denen ihr hier tätig seid oder womit ihr euch inhaltlich beschäftigt.

00:05:56: Zum einen betreiben wir ein Seminarhotel hier in Schlierbach, ein zweites Hotel jetzt mit dem Haustach-Zamkeit in Grünau seit zwei Jahren und die Zukunftsakademie.

00:06:08: Und in der Zukunftsacademie haben wir drei Arbeitsfelder.

00:06:11: Das eine ist Gemeinderter Regionalentwicklung.

00:06:15: Wie können wir mitgestalten dort wo Menschen leben?

00:06:19: in den Gemeinden.

00:06:20: Wie können wir dort selbstwirksam werden, wie können wir da Demokratie leben?

00:06:25: Wie können man uns in der Gemeinde möglichst viele Menschen beteiligen, dass sie Teil des gesellschaftlichen Lebens werden?

00:06:34: Das zweite Bereich ist die Familienakademie.

00:06:37: Was können wir tun damit wir ein möglichst familienfreundliches, kinderfreundliches, generationenfreundliche miteinander in unseren Gemeinden, in unserer Gesellschaft sammeln.

00:06:51: Wie können wir auch – und das ist auch ein Teil der Zukunft der Familienakademie – wie kann man auch ein gutes ….

00:06:58: Es ist auch einen Teil der Familien Akademie, dass ein gutes Miteinander zwischen den Generationen aber auch zwischen den verschiedenen Kulturen gibt?

00:07:07: Also, wie können wir möglichst gut integrativ wirksam werden?

00:07:14: Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft einbeziehen, dass sie aktive Teile in unserer Gesellschaft werden.

00:07:23: Nicht nur als Arbeitskräfte nicht nur als Sozialproblem oder wahrgenommen werden sondern als Teil unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten mit dabei sein Mittentrennern im Leben.

00:07:36: und der dritte Bereich ist bei uns der Bereich des zukunftsfähigen Wirtschaftens mit dem Bereich eine Arbeitsstiftung.

00:07:45: Wir bilden Facharbeit aus, wir entwickeln Unternehmen weiter und machen Unternehmensentwicklung, beraten auch Firmen wie sie den Legenden in Zukunft gehen.

00:07:57: Echt ein breites Feld!

00:08:00: Gibt es für dich, du hast mal vorhin gesagt, du bist jetzt schon sechsundzwanzig Jahre dabei.

00:08:05: So wesentliche Lernerfahrungen oder was du sagst war das ist mein Destillat aus den bisherigen Erfahrungen oder das sind große Lerngewinne die ich da rausziehen kann?

00:08:17: Ein Leitspruch der mir noch gesagt wird ist, geht nicht gibt's nicht!

00:08:24: Das ist ein bisschen verfänglicher Spruch.

00:08:26: aber wir taugten deswegen so weil immer wieder drauf gekommen dass man, wenn wir gemeinsam nach Lösungen suchen tatsächlich auch gemeinsame Lösungen findet.

00:08:37: Also gilt vielleicht für mich alleine.

00:08:40: Ich alleine schaffe manche Dinge nicht, da geht es nicht aus, ich schaffe alleine nicht.

00:08:44: Aber ab dem Zeitpunkt wo wir miteinander noch denken wie es gehen könnte finden immer wieder Lösungen.

00:08:52: Das heißt das war für mich schon eines der Lerngewinne.

00:08:55: Gemeinsam kommen Dinge Probleme lösen, gemeinsam finden wir Lösungsmöglichkeiten und gemeinsam sind wir einfach glatt unterwegs.

00:09:07: Wir finden gute Lösungen

00:09:09: miteinander.".

00:09:10: Und ja das habe ich in den letzten Jahren durchlernen können, dass es gemeinsam Dinge zu erreichen die keine für sich alleine erreichen könnte habe bei Späß gelernt.

00:09:22: Das Hotel unserer Haus kehrt hundert Personen aus der Region.

00:09:28: Ich bin immer gefragt, wie kann das funktionieren?

00:09:30: Dass hundert Leute zusammen sollen und das muss irgendwann mal zerreißen.

00:09:35: Es gibt Späß seit vierzig Jahren.

00:09:36: Wir feiern nächstes Jahr aufs vierzigjähriges Firmenjubiläum.

00:09:40: Seit vierzig Jahre kehrt die Immobilie-Hundertleit.

00:09:45: im Verein sind achtzig Personen.

00:09:47: Also weitere achtzig Menschen, die dem Verein im Spässverein aktiv sind oder dem Angehören ... Aktiv sind nicht alle, aber sie fühlen sich der Idee verpflichtet.

00:09:59: Und in diesem Miteinander wird einfach viel, viel mehr möglich als ein Geschäftsführer alleine schaffen könnte und zu erleben Späß immer wieder unsere Mächter wirken.

00:10:13: Ihr lädt mir Späße immer noch die Frage okay du hast die Idee Johannes wie kann ich da höffen?

00:10:19: Das ist die Frage bei uns im Vorreinsvorstand.

00:10:22: Wie können wir euch in der Firma helfen, dass das möglich wird?

00:10:25: Immer die Frage ist eine Idee – wie können wir Euch helfen?

00:10:29: Ja,

00:10:29: d.h.,

00:10:30: die Rolle unserer Eigentümerinnen und unserer Menschen im Verein ist ganz häufig die ermöglichen Rolle.

00:10:38: Und nicht die Frage... Was könnte alles passieren, dass es nicht geht?

00:10:44: Hat sie in diesem Vierteljahr zehnt, wo du da jetzt dran bist auch maßgeblich was verändert.

00:10:49: Vierter Jahrhundert.

00:10:51: Viertler Jahrhundert, Entschuldigung.

00:10:52: Was verändert in deinen Einstellungen oder Haltungen?

00:11:00: Bei mir hat sich auch etwas verändert.

00:11:03: Zum einen bin ich zuversichtlich und mutiger geworden.

00:11:08: Ich traue mich heute über Dinge darüber, wo ich mir vor ein paar Jahren noch gedacht habe.

00:11:11: Das geht es nicht aus.

00:11:13: Mutiger und zuversichtlich ist das, dass wir miteinander wirklich was bewegen können.

00:11:21: Ich hab nicht glaubt, dass es uns gelingt, miteinander in den Gemeinden gemeinschaftlich so viel zu finanzieren.

00:11:28: Mittlerweile finanziert man als zum Beispiel in Form von Bürgerinnengenossenschaften, finanzier mal mehrere hunderttausend Euro... Also, bewegen.

00:11:40: Mittlerweile schaffen wir es, dass man in einem Gemeinde, wo es Gewürzhaus mehr gibt oder keine Nahversorge mehr gibt, das drei, vierhundert Bürgerinnen sich zusammenschließen zu einer Bürgergenossenschaft und dort ihr Wirtshaus- oder ihren Nahversorger wieder errichten.

00:11:56: Wir finanzieren Wohnformen für ältere Menschen im Urzzentrum, wo man mehrere Millionen aufträumt.

00:12:05: also zwei Millionen, drei Millionen Euro auftreiben.

00:12:09: Und habe gesehen das geht und die Leute wollen.

00:12:12: Also ich bin mutiger geworden und zuversichtlicher, dass wir miteinander tatsächlich auch was erreichen.

00:12:19: Das Zweite vielleicht, ich bin in manchen Dingen auch vorsichtiger geworden.

00:12:26: Vorsichtiger?

00:12:27: Ich hab früher schneller mal so gesagt ja die oder jene oder vielleicht auch die Politik Und ich bin vorsichtiger geworden.

00:12:38: Ich wurde in den letzten Jahren, weil es sehr was Menschen die Verantwortung in der Politik oder in der Gesellschaft übernommen haben, was Deos leisten und ich bin Vorsichtiger worden, das irgendwie auch so schnell nachgezogen, dass sie das so in dem mal machen.

00:12:59: Nein!

00:12:59: Ich habe gelernt... Es gibt für Menschen die wahnsinnig viel bewegen.

00:13:06: Wir müssen den Nachherrennen unserer Gesellschaft einfach nur besser unterstützen.

00:13:13: Also auch das klient Politik braucht Unterstützung von uns.

00:13:15: Ein

00:13:16: wichtiges Prinzip, soweit ich es verstanden habe eurer politischen und auch Bildungsarbeit ist das Prinzip der Nachhaltigkeit.

00:13:24: Wie überprüft ihr das?

00:13:27: Wann zur Projekte sozusagen in Gang bringt initiiert dass dies dann dauerhaft gut weitergeht oder kann man das Vertrauensvoll dann einfach selber sozusagen sich entwickeln lassen.

00:13:42: Also wie beprüfen wir das?

00:13:45: Nachdem wir ja nicht einfach nur ein Projekt machen, sondern immer die Projekte, das was wir machen, immer mit anderen gemeinsam und unser Ziel ist nicht dass wir ewig die Projekttreiber sind, sondern unsere Zürichs, dass wir in Gemeinden oder in Firmen mithelfen, ein Projekt zu entwickeln und dass sie die Projekte möglichst versöbstständigen.

00:14:11: Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe, wir vermitteln das notwendige Know-how, damit es dann weiterreiht.

00:14:17: Und die Überprüfung ist immer dran, wenn ich sage okay, es gibt auch ... Das was man gegründet haben, gibt's auch in fünf oder zehn Jahren.

00:14:26: Das ist für mich der Check.

00:14:28: Und das Thema Nachhaltigkeit ist für mir auch ein persönlicher Check.

00:14:35: Vielleicht kann ich da eine Geschichte kurz erzählen?

00:14:37: waren ich als Nachhaltigkeit übersetzt, wie er immer mit Enkeltauglichkeit.

00:14:42: Und ich möchte nicht in eine ähnliche Verlegenheit kommen, wie mein Großvater in der Verlegenkeit gekommen ist, wie wir ihn immer gefragt haben.

00:14:50: und mir hat man richtig damit genervt, mit dieser Frage ob wir haben aufgefragt?

00:14:55: Wie hast denn du damals, nachts nach den drei Verhalten bei der Abstimmung, hast du für einen Hitler oder gegen Hitler gestehen?

00:15:03: Wir waren da als Kinder, das hat uns irgendwie interessiert.

00:15:07: In der Schule haben wir das gelernt und so weiter.

00:15:10: Und der Opa hat immer gesagt nur geantwortet auf die Frage.

00:15:15: Herzlich willkommen mit!

00:15:17: Ich wusste sogar, wie es war.

00:15:19: Und er wird recht gehabt haben.

00:15:20: Wir wissen, haben nicht gewusst, wie's tatsächlich war.

00:15:23: Ungekehrt sag ich mal für mich, wenn mich meine Enkelkinder fragen und sagen, Opa?

00:15:29: Wie hast du denn damals ... Ich habe zu gewusst, in welche Richtung sich Klima die Welt entwickelt.

00:15:38: Was hast denn du da für eine gute Welt und für einen guten Entwickler dieser Welt?

00:15:44: Da möchte ich verlegen werden, an dem ich dir noch nicht sagen müssen, herze mich auch mit deiner Frage, wie ist es geworden, was doch die Umstände waren, sondern möchte einer ehrlichen Herzen sagen genau... ...ich hab das gemacht, ihr bin es gemacht, ich habe mir engagiert dafür, ich hab mir eingesetzt für dass man Erheit nur, gute Welt vorzufinden.

00:16:03: Das möchte ich sagen können und das heißt für mich Engeltauer also Nachhaltigkeit dass unsere Enkelkinder uns die Frage stehen können und wir nicht verlegen werden mit unserer Antwort.

00:16:15: da

00:16:16: gibt es erwähnt du bist von einer Grundausbildung Theologe und in meinen Vorbereitungen für dieses Gespräch habe ich folgenden Satz von dir gelesen Ich kann hier die Theologie mit ihren vielfältigen hoffnungsvollen Zumutungen, mit ihrem Aufruf zu Schöpfung und Sozialverantwortung sehr praktisch umsetzen.

00:16:35: Schreibst du da oder sagst du das?

00:16:37: Welche Rolle spielt für dich in deinem Wirken der christliche Glaube oder Spiritualität ganz

00:16:41: allgemein?".

00:16:43: Das fangt bei mir ganz banal an!

00:16:46: Im Schöpfungsbericht heißt es nach jedem Schö Pfungstag Gott sei dass es gut war.

00:16:54: Also die Welt, die Schöpfung auch der Mensch, wie er sagt das es gut war was er geschaffen hat.

00:17:00: Der Mensch ist gut.

00:17:01: Das heißt wir können aufbauen auf einer guten Welt.

00:17:05: Wir bauen nicht einfach eine katastrophalen Welt auf sondern unser Fundament ist gut.

00:17:12: Mit all dem was man entwickeln, entwickeln wir nicht irgendetwas auf ein sandigen Boden Sondern auf felsigem, auf einem guten Grund An.

00:17:23: dieses Bild gefällt mir Die Welt ist gut, der Mensch ist gut.

00:17:27: Wir müssen nur schauen, dass wir was kurz draus machen.

00:17:30: Dass man unsere Erkenntniskraft, die wir haben dank der Eva, also Adam und Eva, danke der Eva hat sie vom Baum der Erkenntnisse gegessen und wir sind erkenntnisfähig geworden.

00:17:45: Sie erkannten das.

00:17:45: inakt waren, heißt's im zweiten Schöpfungsbericht.

00:17:49: Was heißt es für mich?

00:17:54: Wir können einen Unterschieden zwischen gut und böse.

00:17:57: Wir können unterscheiden zwischen dem, was der Zukunft dient und was nachhaltig ist.

00:18:03: Wir haben das Hirn, den Verstand und die Erkenntnismöglichkeit zu entscheiden, ist dies oder jenes besser?

00:18:12: Und da hilft mir in vielen Bereichen schon auch diese christliche Grundlage – Die Welt ist gut!

00:18:19: Der Mensch ist gut.

00:18:21: geht Und macht's was draus?

00:18:23: Ihr habt den Auftrag, die Welt zu gestalten.

00:18:26: Wir haben einen Auftrag mitzubregen, dass Reich Gottes ein Stück weit tatsächlich erlebbarer wird und das sind für mich Botschaften, die kommen aus dem Christentum.

00:18:43: Das sind Grundbotschaften im Alpen-Testament auf der einen Seite, im neuen Testament da.

00:18:49: Das Reich Gottes ist mitten unter euch.

00:18:51: Macht's was daraus!

00:18:54: Schöpfungsverantwortung und Sozialverantwortungen praktisch umsetzen, von dem sprichst du da.

00:19:00: Mein Eindruck ist ja das aktuelle Thema der Schöpfungsverordnung leider, muss ich sagen eher wieder stark in den Hintergrund zu dritten scheint oder gerückt wird angesichts der vielfältigsten Herausforderungen und Krisen unserer Zeit.

00:19:14: kannst du diesen Eindruck bestätigen?

00:19:16: Und gibt es auch Ideen wie ihr als USP so als Akademie daraus eigentlich gegenhalten können.

00:19:26: Ja, ich hab das Gefühl manches wächst uns über den Kopf hinaus.

00:19:32: also ob es die Klimathematik ist, die Umweltbelastungen in vielen Bereichen oder ob das Thema Friede und Krieg ist.

00:19:46: Manches Mal haben wir das Gefühl Was sollten denn den Wiener bewirkten Kinder?

00:19:51: Also ist das nicht alles der Tropfen auf dem heißen Stein, was wir da in Österreich oder als einzelne Person oder in Europa bewegen können.

00:20:01: In Wesentlichen wird die Geschichte ganz woanders geschrieben auf der großen Weltbühne der politisch Verantwortlichen und dies aber weitergegen.

00:20:11: also ja vieles wird weltweit entschieden und vieles haben wir nicht im Griff.

00:20:18: Ich sag, es geht um unseren Beitrag.

00:20:24: Ich werde die Welt nicht retten können aber ich kann meinen Beitrag leisten dazu dass es ein Stück weit in die richtige Richtung gilt und das sollten wir wieder mehr in den Blick und ins Fokus nehmen.

00:20:40: Nicht was nicht möglich ist sondern wir sollten im Fokus nehme was alles möglich ist wo wir ermöglichter Rennen werden können.

00:20:50: Menschen werden die, was Beitrag zu einem positiven Weltgeschehen.

00:20:55: Und immer die Frage schon, was kann ich machen?

00:20:58: Was ist mein Beitrag?

00:21:00: und nicht etwas so in die anderen

00:21:01: tun?".

00:21:03: Das wäre für mich das... Dort hängen wir aus meiner Sicht in vielen Bereichen auf der Bilder verstecken wir uns auch hinter den multiplen Krisen, was soll ich jetzt noch machen?

00:21:18: Na lieber Mensch!

00:21:20: Lieber Mann, liebe Frau!

00:21:23: Traude.

00:21:24: Traude drüber.

00:21:25: Mach was.

00:21:26: Wirk

00:21:27: in deinem Bereich Jammer nicht nur sondern fragte, wo es können wir bewegen?

00:21:34: Du warst und bist ja auch maskeblich beteiligt und Motor für die Neu-Ausrichtung des Hauses der Achtsamkeit in Grünau im Allentan Und bist dessen Geschäftsführer.

00:21:48: Waren oder sind denn hier leitende Anliegen und Motive für die Ausrichtung, oder neue Ausrichtungen dieses Hauses?

00:21:56: Wir haben das Haus in Grenau von dem Marien-Schwestern mit ersten Gener-Zwanzig-Vierundzwanzig übernommen.

00:22:02: Das Konzept entwickelt, dass wir dort ein Haus der Achtsamkeit umsetzen wollen.

00:22:08: Der Haus hat drei Schwerpunkte.

00:22:11: Wir wollen dort meditierend innehalten Wir wollen dort Angebote schaffen zum regenerativen Festen und zum Naturerleben.

00:22:21: Und deswegen ist es drei Schwerpunkte gewählt, weil ich das Gefühl habe wir brauchen immer wieder gerade dann wenn sie so viel bewegt... Wenn man so viel im Kopf haben, wenn man so viele zu tun hat, braucht man die Zeiten wo ich wieder oben komme, wo ich zu mir kommen, wo meine eigene Mitte wiederfängt, wo vielleicht Das eine oder andere auch wieder reflektieren kann, wo ich zum Nachdenken komme.

00:22:52: Wo ich Ruhe habe um neue Gedanken zu entwickeln und wo ich mir fokussieren kann.

00:23:00: Ich glaube wir Menschen brauchen gerade in unserer jetzigen Zeit ganz stark dieses Gefühl und das Wissen um unsere Mitte.

00:23:15: Wo stehe, wo will ich hin?

00:23:18: Das wissen um ... Ich weiß.

00:23:22: Wofür ich einstehe und wer' ich bin Und was sich bewegen möchte.

00:23:29: Und da ist das Haus der Achtsamkeit Ein Ort, dem wir in diese Richtungen entwickeln.

00:23:34: Es soll ein Ort sein, jener Menschen guten Willens Die sagen, ich zieh mir zurück Um dann wieder etwas zu bewegen.

00:23:43: Also Kraft tanken Nicht nur als Selbstzweck, nicht nur damit es mir gut geht.

00:23:51: Sondern Kraft tanken, damit's mir wieder gut geht, damit er wieder wirklich sein

00:23:58: kann.".

00:23:58: Also ich verbinde das immer... Das Haus der Achtsamkeit soll ein Ort sein wo ich selber zur Ruhe komme, Kraft tank um wieder auch hinausgehen zu können und noch auswirken zu können Jeder im seinem Bereich und jeder in seinem Umfeld, wie es jeden passt.

00:24:21: Das gibt mir wunderbare Brücke zu meiner nächsten Frage!

00:24:24: Weil für mich bist du mit deinem Engagement und auch deiner vielfältigen Aufgabenspektrum ein wunderbarer Repräsentant für eine – nennt sie zumal – fürsorgliche Männlichkeit?

00:24:36: Und wir sind ja im Männermonat November und da wollen wir ja immer auch besonders Aspekte und Bilder von Männlichkeit vor den Vorhang holen die vielleicht die überkommenen oder traditionellen Bilder von Männlichkeit ein bisschen erweitern, auch ein Stück weit korrigieren.

00:24:52: Was sind für dich so leitende Aspekte vom Mahn sein?

00:24:56: Vom Männlichkeit?

00:24:57: Oder was glaubst du, welche männlichen Qualitäten gilt es für uns Männer zu entwickeln?

00:25:03: Das eine ist ein leitendes Bild für Männigkeit, ich trau mir etwas.

00:25:10: Ich trau mal etwas Sorge und gegenhalten.

00:25:14: Also eine männliche Qualität ist für mich das, dass wir was trauen.

00:25:19: Wir brauchen wieder mehr Mut, damit wir Männer uns in unserer Gesellschaft in manchen Diskussionen mit Mut einbringen und sagen, Moment mal, so bläd sind, was ist dort herrätts?

00:25:34: Das ist doch nicht so!

00:25:35: Denkt sie mir darüber nach – wir müssen uns wieder trauen, dass man in so Diskussionen, Gesprächen ins Legative rennen Und wo es schlecht kreit wird, und wo alles ins negative gekehrt wird.

00:25:51: Wo Angst gemacht wird.

00:25:53: Das würde man sagen im Moment der Medaille.

00:25:55: und denkt mal nach was haben wir alles?

00:25:57: Was kennen wir alles?

00:25:59: und wo sind wir selber gefordert?

00:26:02: Es war also dieses Thema traurig.

00:26:04: was Dann die Qualität?

00:26:06: ich kann was.

00:26:08: Ich bin selbstwirksam.

00:26:11: Wir sind nicht nur als Sodoranten da Sondern wir sind als wirksame Menschen aktiv.

00:26:17: Wir sind Männer, die tun und handeln, die abwarten gehen.

00:26:22: Gleichzeitig brauchen wir die Qualität, dass wir ein gutes Spiel für Grenzen entwickeln.

00:26:30: Also wo ist die Grenze reicht?

00:26:33: Dass man sagen kann es reicht!

00:26:35: Es ist genug bis da her und nicht weiter.

00:26:40: Auch dieses Spiel für Grenzen Als letzten Punkt schon gesagt, dass wir Männer mehr auf das schauen, was uns Sinn macht.

00:26:51: Also was macht wirklich ein Sinn?

00:26:55: Dass man das, was für uns einen Sinn ergibt.

00:27:00: Das muss dafür einsetzen, dass dort Motoren sind und mit Motivation vorangegangen werden.

00:27:07: Weil es Sinn macht dies oder ihnen mitzugestalten und zu tun.

00:27:12: Du bist ja auch ein langjähriges Mitglied der katholischen Männerbewegung.

00:27:18: Gibt es was, was du auch aufgrund deiner vielen Erfahrungen, die du hier sammeln kannst?

00:27:23: Was hast du da aktuell nach der KNB gerne mitgeben würdest oder ins Stammbuch schreiben würdest?

00:27:29: Worauf kommt's Deiner Meinung noch an?

00:27:32: Wo siehst du wichtige Aufgaben betätigungsfelder der kATHOLISCHEN MENNERBEWEGUNG innerhalb der Kirche aber vielleicht auch über die Kirche hinaus?

00:27:40: Wir müssen erstes anlegen... jüngere Männer uns sprechen.

00:27:45: Wir haben in den christlichen Kirchen einfach klasse Lebensbotschaften und ich habe zu oft das Gefühl, es ist so short dass unsere Lebensbotschaften die wir in der Kirche haben, dass sie nicht näher an die Menschen heran tragen werden.

00:28:04: Und meine erste Dings liebe Männerbewegung trauen wir uns wieder jüngeren Menschen Männer anzureden, weil wir gescheites Angebot haben.

00:28:16: Einliner Menschen wollen gefragt sein und ich habe das Gefühl, dass junge Leute sie interessieren.

00:28:23: Sie interessieren sich vielleicht nicht für die Kirchen aber für das, was die Inhalte sind.

00:28:27: dafür interessieren sie.

00:28:28: Er lebt ganz viele Männer, die frustriert sind, politikverdrossen, vielleicht auch aus ihren Übertruss heraus manche politische Strömungen nachrennen, die eigentlich destruktiv sind, zerstörerisch wirken.

00:28:45: Mir tagt es dass sie die katholische Männerbewegung so stark für Demokratie einsetzt, für Solidarität einsetzt das sie anregend zu noch denken.

00:28:58: und ich finde immer die Impulse, die ausliegen von der katholischen Männerbewege in Richtung Solidaritäts-, gesellschaftliches Miteinander in Richtung Demokratie, in Richtung gesellschaftlicher Verantwortung.

00:29:13: Das ist genial!

00:29:14: Bleibt es drauf?

00:29:15: Das ist wichtig.

00:29:17: Ich glaube auch notwendig dem Mainstream, den wir so erleben etwas entgegenzuhalten.

00:29:27: Wir gestalten mit, wir übernehmen Verantwortung und wir gestalten die Welt mit.

00:29:34: Menschen, Schöpfung und Sozialverantwortung.

00:29:39: Auf das bin ich stolz, dass wir das in der katholischen Männerbewegung immer so hochhalten.

00:29:44: Und dass die Männerbewege auch jene Institution innerhalb der Kirchen ist, die über Jahrzehnte hinweg diese Themen aktuell hält.

00:29:54: Du hast es am Beginn schon erwähnt?

00:29:56: Meine Abschlussfrage SPES ist ja ein Wort aus dem Lateinischen und heißt Hoffnung.

00:30:03: Aber noch einmal, angesichts der wirklichen Sorge wird schon meine schwierigen Weltlage und dass so die ganze Stimmung in unserer Gesellschaft jetzt nicht so ganz hoffnungsvoll ist.

00:30:16: Was lässt dich hoffen?

00:30:17: Und was gibt dir die Überzeugung, dass wir Menschen in eine gute Zukunft geben können?

00:30:22: Mich lässt hoffen, dass es immer wieder positive Beispiele gibt, die mir beweisen, eine andere Welt ist möglich.

00:30:32: Wenn wir nicht mehr glauben, dass eine andere Welt möglich ist, dann wird diese andere Welt auch nicht geschaffen werden.

00:30:39: Also das was man denken, was nicht denkbar ist, ist nicht machbar.

00:30:47: Das heißt, wir müssen eine andere welt die wir haben möchten, die müssen wir zuerst mal denken.

00:30:54: und mich fasziniert immer wieder wenn ich Menschen treffe oder Wissenschaftler treffe, wenn ich Gruppen auf Gruppen treffe die mir zeigen eine andere Welt ist möglich.

00:31:04: So, das motiviert mich und ich habe so viele Menschen sehr viele auch jüngere Menschen, die mir zeigen wie eine andere welt möglich ist und dass es geht.

00:31:16: also dieses diese diese menschen die die immer noch dran glauben eine andere world ist möglich.

00:31:23: das zweite is dann wenn man daran glaubt dass eine anderen welt möglich dann taugen wir einfach Menschen, die sie einsetzen und was tun.

00:31:32: Und da erlebe ich immer wieder, wenn man was tut, dann wird ein Auge was geschenkt.

00:31:38: Also, wann man daheim sitzt und nur jammert über Gott die Welt?

00:31:44: Dann können wir heute einsteigen, dass es in diesem Jammertal ... ja hier in diesem Yammertal... und ich sage, nein, wir sind nicht im Jammerteil!

00:31:53: Wir sind in einer Welt, den wir gestalten können.

00:31:59: Immer da haben wir gestalten gekriegt, wie man das geschenkt, was wir brauchen.

00:32:04: und das Wesentliche im Leben ist immer Geschenk.

00:32:07: Und das tagt mir das zu erleben.

00:32:11: Das bedeutet für mich Erhoffnung, dass wir in Tun Kraft kriegen, dass Menschen begegeln, die uns wieder ein Stück weiterführen.

00:32:23: Dass wir in tun auch dieses Geschenkt bekommen und Einsicht und Erkenntnissen, die uns tatsächlich auch zum Ziel führen, dass eine andere Welt möglich wird.

00:32:37: Ich sage Hoffnung liegt darin, dass ich Menschen erlebe, die was tun und mit diesen Menschen, die etwas tun, mit denen wir jetzt auch eine gute Zukunft geben.

00:32:51: Wunderbarer Gedanken zum Abschluss unseres Gesprächs.

00:32:55: lieber Johannes!

00:32:56: Vielen Dank für deine Interessanten Anregen Gedanken, Antworten zum Thema.

00:33:03: Was man wirklich jetzt hänger bleibt von dem Gespräch ist dass

00:33:07: es

00:33:08: ja wirklich für jeden von uns Möglichkeiten gibt sich gestaltend einzubringen und das sie schon auch.

00:33:15: besonders schöne mehnliche Qualitäten sind sich für Gemeinwohl, für Gemeinsinn einzusetzen und gemeinsam Sorge zu tragen für eine gute Zukunft für uns alle.

00:33:30: Liebe Hörer und Hörervinnen, das war ein Interview mit Magister Johannes Brandl dem Geschäftsführer der Space Zukunftsakademie.

00:33:38: Wir freuen uns wenn Sie auch bei den kommenden Folgen unserer Podcastrei Was Mann bewegt wieder mit dabei sind.

00:33:45: Es verabschiedert sich von Ihnen Ihr Wolfgang Bögel, theologischer Assistent der katholischen Männerbewegung Oberösterreich.

00:33:58: Danke fürs

00:33:59: Zuhören!

00:34:00: Bis zur nächsten Folge Was Mann Bewegt Euer KMB Podcast.

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